Wohnmobil oder Wohnwagen?

Womit lässt es sich besser verreisen? Mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen? Wir möchten Euch zeigen, was uns bei der Entscheidung wichtig war und welche Kriterien für die beiden Varianten sprechen.

Als bei uns vor sechs Jahren die Entscheidung gefallen ist, dass wir keinen Hotel-Urlaub mehr machen möchten, war für uns gleich klar, dass wir ein Wohnmobil und keinen Wohnwagen haben möchten. Damals waren wir nur zu zweit. Wir wollten immer an verschiedenen Orten übernachten, mobil und autark sein und weite Reisen machen. Mit zwei kleinen Kindern sehen wir mittlerweile auch die Vorzüge von Wohnwagen. Hier unsere Pros und Contras:

Pro Wohnmobil

  • Man kann vom Fahrerhaus einfach in den Wohnbereich durchgehen, ohne wie beim Wohnwagen das Auto verlassen zu müssen. Gerade bei schlechtem Wetter oder an unsicheren Orten ist das für uns ein wichtiger Punkt.
  • Man ist agiler und kann manche Pässe hochfahren, die für Gespanne gesperrt sind.
  • Mit dem Wohnmobil ist man eine zeitlang autark.
  • Ein Wohnmobil lässt sich leichter fahren und einfacher rangieren.
  • Man hat die Möglichkeit auf Wohnmobil-Stellplätzen zu übernachten, die häufig keine Wohnwagen zulassen.
  • Es ist leichter an der Strasse oder auf Parkplätzen zu übernachten.
  • Es muss nichts an- und abgekoppelt werden.
  • Ein Wohnmobil darf an der Strasse geparkt werden.

Contra Wohnmobil

  • Wohnmobile sind in der Anschaffung teuer.
  • Auch die Wartung, Versicherung und Steuer belastet den Geldbeutel.
  • Steht ein Wohnmobil erst mal auf einem Campingplatz, ist es recht aufwändig, es für Einkaufsfahrten oder kürzer Ausflüge zu nutzen.
  • Wenn das Fahrzeug nicht mehr fahrtüchtig ist, kann das ganze Wohnmobil nicht mehr genutzt werden.

Pro Wohnwagen

  • Steht man länger auf einem Campingplatz, bleibt man mit dem Auto sehr mobil. Man kann das Auto für Einkäufe oder Ausflüge nutzen oder bei schlechtem Wetter Indoor-Freizeitziele ansteuern.
  • Ein Wohnwagen ist in der Anschaffung und auch bei den laufenden Kosten wesentlich günstiger als ein Wohnmobil.
  • Ein Wohnwagen kann im allgemeinen länger genutzt werden, als ein Wohnmobil. Wenn es gut gepflegt wird, überdauert es mehrere PKWs.
  • Bei gleicher Länge, hat man im Wohnwagen deutlich mehr Platz.
  • Wohnwagen haben meist einen guten Wiederverkaufswert aufgrund des geringen Verschleißes.

Contra Wohnwagen

  • Man ist häufig nicht autark.
  • Wohnwagen dürfen nicht wie Wohnmobile dauerhaft an der Strasse geparkt werden.
  • Manche Strassen dürfen mit dem Gespann nicht befahren werden.
  • Das Rangieren ist deutlich komplizierter.
  • Man braucht einen Führerschein für Gespanne.

Fazit zu Wohnmobil oder Wohnwagen

Sowohl Wohnmobile als auch Wohnwagen haben Vor- und Nachteile. Wir bereuen unsere Entscheidung für ein Wohnmobil nicht und würden uns auch erneut eines kaufen. Wir sehen mittlerweile als Familie aber durchaus auch den Reiz von Wohnwagen. Mit Kindern kann es Vorteile haben, länger an einem Ort zu bleiben, damit sie dort andere Kinder zum Spielen kennenlernen können.
Uns ist es dennoch wichtig, flexibel zu bleiben und sowohl die Möglichkeit zu haben, länger auf einem Campingplatz stehen, als auch jeden Tag ein neues Ziel anzusteuern zu können.

Habt Ihr ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen? Welche Kriterien waren für Euch bei der Entscheidung wichtig?

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Campingplatz Südsee-Camp

Den Wohnmobil-Stellplatz Übernachtungsoase Südsee-Camp hatten wir Euch bereits hier vorgestellt. Nun möchten wir von dem Campingplatz Südsee-Camp berichten.

Lage

Der Campingplatz liegt in der Lüneburger Heide in Niedersachsen zwischen Hamburg, Hannover und Bremen. Die Gegend um die Gemeinde Wietzendorf lädt ein zum Spazieren und Radfahren.

Der Campingplatz

Das Südsee-Camp ist ein sehr großer Campingplatz. Für uns das Highlight des Platzes ist sein schöner Natur-Badesee mit Sandstrand und Kinder-Badebucht. Der See ist 3,5 Hektar groß. Die Kleinen können hier nicht nur schwimmen und planschen. Es gibt auch einen Spielplatz direkt am See und ein Piratenschiff, das Kinder erobern können.

Im Südsee Camp ist Urlaub mit dem Zelt, Wohnwagen und Wohnmobil möglich. Außerdem gibt es Unterkünfte, die gemietet werden können. Der Campingplatz ist in verschiedene Gebiete unterteilt, die einen unterschiedlichen Charme haben. Es gibt Plätze um den See, Plätze mit vielen Bäumen, Plätze mit viel Sonne, etc. Besucher können auswählen, ob sie einen parzellierten oder unparzellierten Platz bevorzugen. Die Gebiete haben teilweise wunderschöne Namen. Es gibt zum Beispiel den Märchenwald, die Pilzwiese und das Rosen-Camp. Alle Gebiete verfügen über Waschhäuser, in denen es teilweise Automaten zur Reinigung der Chemie-Toilette gibt.

Am See gibt es ein Restaurant, von dessen Terrasse aus man einen guten Blick auf den See hat. Außerdem gibt es am See die Strandbar und das Insel-Restaurant. Der Campingplatz hat ein großes Service-Angebot. Vom Fahrrad- und Autoverleih, über ein Fitnessstudio und Schwimmbad, Einkaufsmöglichkeiten und Animationsprogramme, wird einiges geboten.

Angebot für Kinder

Es gibt ein breites Angebot für Kinder. Für die Kleinen gibt es mehrere Spielplätze und das Kinderparadies im Schwimmbad. Außerdem kann auf einer tollen Trampolinanlage gehüpft werden. Das hat unserer Großen besonders gut gefallen.

Für größere Kinder gibt es einige Sportmöglichkeiten wie zum Beispiel Fußball, Basketball, Beachvolleyball, Tischtennis oder Tennis. Außerdem einen Hochseilgarten, Minigolf und eine Reitanlage. Ein umfassendes Kinder-Animationsprogramm sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt.
Wer den Platz mit Gokarts unsicher machen will, hat die Möglichkeit sie sich vor Ort auszuleihen.

Adresse

Südsee-Camp 1
29649 Wietzendorf

https://www.suedsee-camp.de/

Campingplatz Lüneburger Heide


5 Dinge, auf die wir im Wohnmobil nicht mehr verzichten wollen

Heute wollen wir Euch unsere 5 Dinge vorstellen, auf die wir im Wohnmobil nicht mehr verzichten wollen.

1. Ablage in der Küche

In unserem Wohnmobil kann man die Abdeckung der Spüle oberhalb der Spüle an der Rückseite der Sitzbank einhaken und hat damit eine kleine zusätzliche Ablagefläche. Das ist beim Kochen ungemein praktisch, da die Arbeitsfläche in der Wohnmobilküche doch sehr klein ist. Wir haben die Ablage bei jedem Kochen im Einsatz. Wäre sie nicht schon beim Kauf eingebaut gewesen, hätten wir uns eine solche Ablage nachträglich eingebaut.

2. SOG

Viele Wohnmobilisten werden SOG (unbezahlte Markennennung) kennen. Wir sind begeistert davon. Beim Öffnen des Toilettenschiebers schaltet sich automatisch ein Lüfter ein, der unangenehme Gerüche durch den im Fäkalientank erzeugten Unterdruck absaugt. So stinkt nichts und wir kommen in unserer Wohnmobil-Toilette normalerweise komplett ohne Chemie aus. Nur in ganz seltenen Fällen, wenn die Temperaturen sehr hoch sind, haben wir mal zusätzlich Chemie eingesetzt.

3. Keramik-Geschirr und Gläser aus Glas

Für uns war schnell klar, dass wir im Wohnmobil nicht von dem üblichen Kunststoff Camping-Geschirr essen und erst recht nicht aus Plastikgläsern trinken wollen. Auch wenn man bei der Ausstattung des Wohnmobils auf die Zuladung achten muss, war es uns wichtig “normales” Geschirr und “normale” Gläser zu nutzen. Dazu gibt es sicherlich unterschiedliche Meinungen, aber uns schmecken das Essen und Getränke daraus einfach besser. Für die Kinder haben wir noch Kunststoff-Teller mit, aber werden wohl bald auch für sie darauf verzichten.

4. Schuhhalter im Eingangsbereich

Um dem Schuh-Chaos im Eingangsbereich Herr zu werden, haben wir an der Wand im Eingangsbereich 3D-gedruckte Schuhhalterungen angebracht. Sie helfen uns, dass der Eingangsbereich leer bleibt und man beim Betreten des Wohnmobils nicht erst über die Schuhe der ganzen Familie klettern muss. Wenn Ihr mehr dazu erfahren wollte, schaut Euch diesen Beitrag an.

5. Sicherungsnetz am Hubbett

Nachdem unsere ältere Tochter geboren wurde, haben wir unser Hubbett mit einem Netz gesichert, damit sie im Schlaf nicht rausfallen konnte. Mehr dazu hier. Aktuell nutzen wir das Hubbett gar nicht zum Schlafen, aber wir nutzen das Sicherungsnetz dennoch gerne, wenn unsere Kleine auf dem Hubbett spielt. So können wir sicher sein, dass sie im Spiel nicht vom Bett fällt.

Was sind für Euch 5 Dinge, auf die Ihr im Wohnmobil nicht verzichten wollt?

Dinge im Wohnmobil

Ausflug zum Saarbrücker Wildpark und Zoo

Wir haben den Saarbrücker Wildpark und Zoo mit den Kindern besucht und möchten Euch darüber berichten.

Saarbrücker Wildpark

Wenn man in der Gegend ist, ist der Saarbrücker Wildpark einen Ausflug wert. Auf rund 17 Hektar gibt es circa 120 heimisch und heimisch gewordene Wild- und Haustiere zu sehen. Unter anderem gibt es verschiedene Ziegen, Schafe, Esel, Ponys, Wildschweine, Rotwild, viele verschiedene Vögel, Kaninchen, Meerschweinchen, Wildkatzen und Wisente. Der Eintritt ist kostenfrei. Auf verschiedenen Wegen kann man durch den Park spazieren und die Tiere anschauen. Unseren Kindern hat es sehr gut gefallen. Die Tiere waren teilweise so nah, dass man sie durch den Zaun streicheln konnte. Es gibt die Möglichkeit gegen eine kleine Gebühr Futter für die Tiere zu kaufen und sie zu füttern.

Wildparkbesuch
Esel im Saarbrücker Wildpark

Im Wildpark Pavillon kann man etwas zu Essen und Trinken kaufen und auf dem angrenzenden Spielplatz können die Kinder spielen. Auf dem kleinen Parkplatz ist es theoretisch möglich mit dem Wohnmobil zu parken. Dies geht jedoch leider nur, wenn wenig los ist. Bei unserem vorletzten Besuch konnten wir ohne Probleme dort stehen. Diesmal war nicht mal ein PKW-Parkplatz frei und wir mussten auf einen anderen Parkplatz ausweichen.

https://www.saarbruecken.de/leben_in_saarbruecken/freizeit/wildpark

Saarbrücker Zoo

Der Saarbrücker Zoo bietet aus unserer Sicht ein gutes Preis- Leistungsverhältnis. Es gibt natürlich sehr viel größere und beeindruckendere Zoo. Aber dieser bietet viel für Groß und Klein zu einem fairen Preis. Aktuell kostet der reguläre Eintritt für Erwachsene 9,90 Euro pro Person. Kinder unter fünf Jahren haben freien Eintritt, danach zahlen sie 5 Euro. Es ist möglich sich Bollerwagen für den Zoo-Besuch zu leihen.

Zu sehen gibt es unter anderem Flamingos, Jaguare, Tapire, Affen, Seehunde, Pinguine, Zebras, Giraffen, Servale, Yaks, Geparden, Pumas, Kängurus, Eulen, Emus, und Erdmännchen. Unserer Großen haben es besonders die Pinguine angetan. Die Kleine fand die frei im Zoo herumlaufenden Hühner total faszinierend. Im Streichelzoo haben Kinder die Möglichkeit einigen Tieren ganz nah zu kommen. Auf dem Spielplatz können sich die Kinder austoben.
Aktuell sind die Tierhäuser zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geschlossen.

Der Zoo hat zwei übereinander gelegene Parkplätze. Der obere ist sehr klein und nur für PKWs nutzbar. Auf dem unteren konnten wir am Rand mit dem Wohnmobil parken. Da wir direkt zur Öffnung des Zoos da waren, war dies problemlos möglich. An viel besuchten Tagen ist es später eventuell schwieriger möglich einen geeigneten Wohnmobil-Platz zu finden.

https://zoo.saarbruecken.de/

Hast Du auch schonmal den Saarbrücker Wildpark und Zoo besucht? Wie hat es Dir gefallen? Hast Du Tipps?

Zoo Saarbrücken