Welches Vorzelt?

Letztes Jahr haben wir uns aufgrund eines längeren Urlaub erstmals für ein Vorzelt entschieden. Bei schlechtem Wetter war es uns mit den Kindern im Wohnmobil oft zu eng und wir wollten bei jedem Wetter außerhalb des Wohnmobils essen können. Wir hatten bisher keinerlei Erfahrung mit Vorzelten, weshalb sich die Frage stellte, welches Vorzelt für uns am besten geeignet ist.

Vorzelt an der Markise

Unsere erste Wahl fiel auf ein Vorzelt, welches man direkt an der Markise befestigt. Wir haben uns für eine Version vom Hersteller unserer Markise entschieden. Der Aufbau des Vorzeltes hat recht lange gedauert. Aber da klar war, dass wir drei Wochen lang auf dem Campingplatz bleiben wollten, hat sich der Aufwand rentiert.

Vom Platzangebot waren wir total begeistert. Wir haben alle Spielsachen im Vorzelt untergebracht, im Vorzelt gekocht und gegessen, dort alle Jacken, Helme, etc. aufgehängt. Gerade bei Regen war es toll, die nassen Sachen im Vorzelt aufhängen zu können und nicht mit ins Wohnmobil nehmen zu müssen.

Leider wurde es dann auf dem Campingplatz für einige Tage extrem windig und wir hatten große Sorge, dass der Wind uns das Vorzelt samt Markise abreißt. Wir haben uns extra spezielle Heringe gekauft, um das Vorzelt gut zu sichern und es sehr, sehr gut abgespannt. Trotzdem waren wir immer angespannt und haben den Wind sehr genau beobachtet. Vermutlich waren unsere Sorgen bei der Menge an Heringen und den Metern an Abspannleine umsonst. Dennoch waren wir nicht entspannt.

Das Vorzelt war nach dem Baukastenprinzip aufgebaut. Hier eine Frontwand, da eine Seitenwand. Die Verbindungen passten nicht immer hundertprozentig. Dadurch gab es sehr viele offene Ecken. Es wirkte alles sehr zugig und instabil. Nach dem Urlaub stand fest, dass wir gerne ein anderes Vorzelt hätten und wir haben es wieder verkauft.

Luftvorzelt

Nun sind wir erstmals mit einem aufblasbaren Vorzelt unterwegs. Wir haben unter der Markise eine extra Kederleiste angebracht, in die das Zelt eingezogen wird. Das Einziehen des Vorzeltes in diese Kederleiste war insbesondere aufgrund der Höhe schwieriger, als wir gedacht hätten. Das Aufbauen des Zeltes hingegen ging sehr, sehr viel einfacher als bei der vorherigen Variante. Bisher sind wir sehr begeistert von diesem Vorzelt. Es ist sehr gemütlich und wir haben keine Sorge mehr um unser Wohnmobil, da diese aufblasbaren Vorzelte als sehr viel windfester gelten.

Es wirkt wesentlich kompakter und mehr aus einem Guß als das vorherige Vorzelt. Es gibt weniger Luftdurchlässe. Der einzige Minuspunkt, den wir bisher feststellen konnten, ist, dass wir bei Regen nicht lüften können ohne dass es uns rein regnet. Außerdem kam beim ersten Regen an der Kederleiste entlang etwas Regen in das Vorzelt und lief an der Fahrzeugwand herunter. Wir haben daraufhin die darüber liegende Markise ein paar Zentimeter ausgefahren und hatten seitdem keine Probleme mehr. Hier lassen wir uns noch etwas einfallen, da die Kederschiene an sich nicht dicht zu sein scheint. Stärkeren Wind hatten wir bisher noch nicht mit dem Vorzelt.

Luftvorzelt am Wohnmobil
Luftvorzelt am Wohnmobil

Habt Ihr ein Vorzelt? Für welches Vorzelt habt Ihr Euch entschieden und aus welchem Grund? Welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht?

Welches Vorzelt?

Wohnmobil besser als Hotel?

Ist das Übernachten im Wohnmobil besser als im Hotel? Heute möchten wir Euch erzählen, warum wir so gerne mit dem Wohnmobil reisen und was für uns Wohnmobilreisen attraktiver macht als Übernachtungen im Hotel.

Grundausstattung immer dabei

Ein wichtiger Aspekt ist für uns, dass wir eine gewisse Grundausstattung im Wohnmobil immer dabei haben. Manches wird einem im Hotel natürlich auch gestellt, aber beispielsweise eine Spielkiste für die Kinder, Hygieneartikel, Kinder-Schlafsäcke oder ein Stillkissen als Rausfallschutz im Bett sind Dinge, die wir sonst extra einpacken müssten.

Vertrautheit für die Kinder

Unseren Kindern ist das Wohnmobil vertraut und sie müssen sich nicht so umstellen, wie sie es bei Hotelübernachtungen tun müssten. Besonders die gewohnte Schlafumgebung macht für uns das Reisen angenehmer. Wir müssen nicht erst prüfen, wie wir ein Hotelbett rausfallsicher machen können und das Einschlafen klappt meist genau so schnell (oder auch langsam) wie zu Hause.

Selbstversorgung

Wir genießen es sehr, uns im Wohnmobil selbst versorgen zu können. Da ein paar von uns Nahrungsunverträglichkeiten haben, ist es leichter, selbst kochen zu können. Außerdem entspricht unsere Ernährung auch nicht dem Standard, der in den meisten Hotels geboten wird.

Urlaub bereits ab der Abfahrt

Für uns beginnt der Urlaub im Wohnmobil direkt nach der Abfahrt. Viele Wohnmobilisten kennen das Phänomen, kaum ist man eingestiegen und hat die ersten Kilometer hinter sich gebracht, da ist schon das Urlaubs-Feeling voll da und man schaltet um auf Urlaubsmodus.

Übernachtungen auf dem Weg zum Ziel

Da wir mit dem Wohnmobil sehr flexibel sind, gucken wir bei längeren Fahrten oft spontan, wie weit wir an einem Tag fahren können und legen dann Zwischen-Übernachtungen ein, wenn sie gebraucht werden. Oft können wir vorab gar nicht absehen, ob es entspannt möglich ist vier Stunden zu fahren, oder vielleicht auch nur mal zwei.

Große Dinge mitnehmen

Mit dem Wohnmobil können wir viel größere Dinge mit in den Urlaub nehmen, als es mit dem Auto möglich wäre. So haben wir bei längeren Reisen normalerweise immer unsere Fahrräder und einen Fahrradanhänger dabei, außerdem in letzter Zeit auch noch ein Kinderfahrrad und ein Laufrad.

Übernachtung an schönen Flecken

Mit dem Wohnmobil ist man meist viel näher an der Natur oder an schönen Landschaften. So standen wir in Frankreich schon auf einem Strand direkt am Meer, in Italien mitten in einem wunderschönen Pinienwald oder schon häufig sehr nah an Flüssen, wo wir den Schiffen zuschauen konnten.

Urlaub der Sonne hinterher

Mit dem Wohnmobil sind wir so flexibel, dass wir die Reiseplanung je nach Wetter auch mal spontan ändern. Ist uns das Wetter zu schlecht und auch länger schlecht gemeldet, prüfen wir oft, ob es in anderen Regionen besser ist und ändern dann entsprechend unsere Reiseroute.

Anderes Packen

Last but not least, liebe ich es unser Wohnmobil peu à peu packen zu können. Gerade wenn absehbar ist, dass am Abreisetag nicht viel Zeit sein wird, fange ich häufig schon sehr frühzeitig damit an, nach und nach Dinge ins Wohnmobil zu bringen. Somit ist ein viel entspannteres Packen möglich. Hier erfahrt Ihr mehr dazu, wie wir packen und auch unsere Packliste ist online.

Fazit: Wohnmobil besser als Hotel?

Für uns kommen wir aktuell zu dem Ergebnis, dass Wohnmobilreisen für uns die bessere Wahl sind als Reisen mit Hotelübernachtungen. Vielleicht kommen auch mal Zeiten, wo ich mich darauf freue, keine Betten im Wohnmobil beziehen zu müssen oder selbst zu kochen, aber derzeit ist das Wohnmobil für uns der absolute Favorit.

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Reisemobilhafen Köln

Heute stellen wir Euch den Reisemobilhafen Köln vor. Ganz nah am Rhein in Köln-Riehl gelegen, bietet er sich an, um die Kölner Innenstadt zu erkunden.

Stellplatz

Der Reisemobilhafen Köln bietet Platz für etwa 60 Wohnmobile. Auch große Wohnmobile können hier stehen. Wie bei einem Stadt-Stellplatz zu erwarten, steht man recht eng. Die Markise auszufahren ist auf 90% der Plätzen nicht möglich. Der Platz ist überwiegen eben und teilweise schattig. Die Ver- und Entsorgung ist gewährleistet. Der LTE-Empfang auf dem Platz ist gut.
Aktuell beträgt die Übernachtungsgebühr 14 Euro pro Nacht, die an einem Parkscheinautomaten bezahlt werden muss. Strom kostet extra 0,50 Euro pro KWh. Für Frischwasser und Entsorgung fallen weitere Kosten an.

Reservierungen sind unter bestimmten Bedingungen möglich. Es muss für mindestens zwei Nächte reserviert werden und es werden keine Reservierungen für Wochenenden und Feiertage angenommen.

Wie bei einem Stellplatz in der Stadt zu erwarten, war es in der Nacht nicht komplett ruhig. In der zweiten Nacht haben wir den Flugverkehr bis 24 Uhr deutlich gemerkt. Das hat uns aber nicht weiter gestört. Bei unserem Besuch war nach einem Regen sehr viel Klebriges von den Bäumen gekommen, was hartnäckig an den Schuhsohlen fest hing.

Grünfläche in Köln
Viel Grün in der Nähe des Stellplatzes

Umgebung

Der Stellplatz liegt ganz nah am Rhein. Wenn man in der vordersten Reihe steht, hat man einen guten Blick auf den Fluss. Um den Stellplatz herum gibt es viel Grün. Weitläufige Grünanlagen laden zum Spazieren oder Joggen ein. Für Kinder ist ein Spielplatz in der Nähe. Mit dem Fahrrad ist man vom Reisemobilhafen Köln in ca. 15 Minuten in der Kölner Innenstadt. Direkt am Stellplatz gibt es einen Radweg am Rhein entlang. Es gibt auch eine gute U-Bahn Verbindung.

Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten sind sehr nah. Der Kölner Zoo und die Claudius-Therme sind vom Stellplatz aus gut erreichbar. Auch für Besuche der Messe bietet sich der Platz an.

Spielplatz beim Reisemobilhafen Köln
Spielplatz in der Nähe

Adresse

An der Schanz
50735 Köln

http://www.reisemobilhafen-koeln.de/

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