Archiv der Kategorie: Reisen mit Kindern

Ausflug zum Saarbrücker Wildpark und Zoo

Wir haben den Saarbrücker Wildpark und Zoo mit den Kindern besucht und möchten Euch darüber berichten.

Saarbrücker Wildpark

Wenn man in der Gegend ist, ist der Saarbrücker Wildpark einen Ausflug wert. Auf rund 17 Hektar gibt es circa 120 heimisch und heimisch gewordene Wild- und Haustiere zu sehen. Unter anderem gibt es verschiedene Ziegen, Schafe, Esel, Ponys, Wildschweine, Rotwild, viele verschiedene Vögel, Kaninchen, Meerschweinchen, Wildkatzen und Wisente. Der Eintritt ist kostenfrei. Auf verschiedenen Wegen kann man durch den Park spazieren und die Tiere anschauen. Unseren Kindern hat es sehr gut gefallen. Die Tiere waren teilweise so nah, dass man sie durch den Zaun streicheln konnte. Es gibt die Möglichkeit gegen eine kleine Gebühr Futter für die Tiere zu kaufen und sie zu füttern.

Wildparkbesuch
Esel im Saarbrücker Wildpark

Im Wildpark Pavillon kann man etwas zu Essen und Trinken kaufen und auf dem angrenzenden Spielplatz können die Kinder spielen. Auf dem kleinen Parkplatz ist es theoretisch möglich mit dem Wohnmobil zu parken. Dies geht jedoch leider nur, wenn wenig los ist. Bei unserem vorletzten Besuch konnten wir ohne Probleme dort stehen. Diesmal war nicht mal ein PKW-Parkplatz frei und wir mussten auf einen anderen Parkplatz ausweichen.

https://www.saarbruecken.de/leben_in_saarbruecken/freizeit/wildpark

Saarbrücker Zoo

Der Saarbrücker Zoo bietet aus unserer Sicht ein gutes Preis- Leistungsverhältnis. Es gibt natürlich sehr viel größere und beeindruckendere Zoo. Aber dieser bietet viel für Groß und Klein zu einem fairen Preis. Aktuell kostet der reguläre Eintritt für Erwachsene 9,90 Euro pro Person. Kinder unter fünf Jahren haben freien Eintritt, danach zahlen sie 5 Euro. Es ist möglich sich Bollerwagen für den Zoo-Besuch zu leihen.

Zu sehen gibt es unter anderem Flamingos, Jaguare, Tapire, Affen, Seehunde, Pinguine, Zebras, Giraffen, Servale, Yaks, Geparden, Pumas, Kängurus, Eulen, Emus, und Erdmännchen. Unserer Großen haben es besonders die Pinguine angetan. Die Kleine fand die frei im Zoo herumlaufenden Hühner total faszinierend. Im Streichelzoo haben Kinder die Möglichkeit einigen Tieren ganz nah zu kommen. Auf dem Spielplatz können sich die Kinder austoben.
Aktuell sind die Tierhäuser zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geschlossen.

Der Zoo hat zwei übereinander gelegene Parkplätze. Der obere ist sehr klein und nur für PKWs nutzbar. Auf dem unteren konnten wir am Rand mit dem Wohnmobil parken. Da wir direkt zur Öffnung des Zoos da waren, war dies problemlos möglich. An viel besuchten Tagen ist es später eventuell schwieriger möglich einen geeigneten Wohnmobil-Platz zu finden.

https://zoo.saarbruecken.de/

Hast Du auch schonmal den Saarbrücker Wildpark und Zoo besucht? Wie hat es Dir gefallen? Hast Du Tipps?

Zoo Saarbrücken

Kochen im Wohnmobil

Das Kochen im Wohnmobil hat mich anfangs vor eine Herausforderung gestellt. Ich war nie begeistert von Fertiggerichten und es war mir daher immer wichtig, frisch für uns zu kochen, was mir mit dem beengten Platz im Wohnmobil aber zunächst schwer fiel. Mittlerweile liebe ich es im Wohnmobil zu kochen!

Andere Voraussetzung als zu Hause

Als Wohnmobil-Neuling war ich es früher nicht gewöhnt mit Gas zu kochen. Mittlerweile haben wir auch zu Hause einen Gasherd, aber damals war es eine große Umstellung für mich und ich musste mich erst daran gewöhnen, die Temperatur ganz anders regulieren zu müssen und keine Restwärme mehr nutzen zu können. Außerdem war ich es von zu Hause gewöhnt eine große Arbeitsfläche zu haben und nicht nur die wenigen Zentimeter zwischen Herd und Spüle. Auch an die Vorräte komme ich im Wohnmobil viel schlechter ran als zu Hause. Dafür ist der Kühlschrank aber so nah, dass ich fast gleichzeitig weiter kochen und etwas aus dem Kühlschrank nehmen kann 🙂
Was ich liebe ist die Nähe zu den anderen Mitreisenden. Während des Kochens nicht alleine in der Küche zu stehen, sondern mittendrin zu sein, sich unterhalten zu können und die Kinder auch noch ganz gut im Blick zu haben.

Frühstück zubereiten im Wohnmobil
Zubereitung unseres warmen Frühstücks

Neue Arbeitsschritte beim Kochen im Wohnmobil

Ich habe mich recht schnell daran gewöhnt im Wohnmobil anders zu kochen als zu Hause. Auch im Wohnmobil koche ich frisch, aber ich bereite alles viel besser vor. Während ich zu Hause oft den Herd schon anstelle, wenn ich noch gar nichts vorgeschnippelt habe und dann nach und nach das Gemüse schneide und direkt in die Pfanne gebe, arbeite ich im Wohnmobil mehr vor. Ich schneide erst schon größere Mengen Gemüse, bevor ich den Herd einschalte. Das macht das Kochen auf dem begrenzten Platz viel entspannter.
Außerdem habe ich mir angewöhnt einige Dinge anders zu kochen als zu Hause, da wir im Wohnmobil nur drei Kochfelder haben und je nach Pfannen- oder Topfgröße sogar nur zwei davon nutzen können. So gebe ich im Wohnmobil zum Beispiel das Gemüse für die Nudeln direkt mit ins Nudelwasser statt es separat anzubraten. Das heiße Nudelwasser gießen wir wenn immer es möglich ist nicht in der Spüle ab sondern machen das lieber draußen.

Kochen im Freien

Wenn wir auf einem Campingplatz sind, koche ich auch gerne im Freien. Das gibt mir ein besonders Ferien-Gefühl und das Wohnmobil stinkt nach dem Kochen nicht nach Essen 🙂 Wir haben einen kleinen Gaskocher für draußen, den wir im Vorzelt oder einfach so vor dem Wohnmobil aufbauen. Das Kochen dauert hier etwas länger und ich muss mehr Dinge hin- und hertragen, aber im Urlaub hat man ja auch mehr Zeit. Damit die Flamme nicht vom Wind ausgeblasen wird oder der Wind das Kochen noch weiter verlangsamt, haben wir um den Kocher einen Windschutz.

Essen zubereiten im Wohnmobil
Kochen im Wohnmobil mit Kind

Kochen im Wohnmobil für die Familie

Was aktuell immer schwieriger für mich wird ist das Kochen im Wohnmobil für die ganze Familie. Als wir noch zu zweit unterwegs waren, war es leicht die benötigten Mengen zu kochen. Jetzt zu viert und mit sehr verschiedenen Vorlieben der einzelnen Familienmitglieder komme ich mit den drei Kochfeldern immer schwerer zurecht. Nicht nur, dass ich größere Mengen kochen muss und die Kinder vieles nicht mögen, was uns Erwachsenen schmeckt. Wir haben auch noch die besondere Situation, dass zwei Familienmitglieder kein Gluten vertragen und eines keine Milchprodukte. Da ist es nicht immer leicht, sich auf zwei bis drei Töpfe oder Pfannen zu beschränken.
Man wächst ja an seinen Aufgaben und es ist eine tolle Chance für Kochexperimente.

Wie handhabt Ihr das Kochen im Wohnmobil? Kocht Ihr viel oder geht Ihr mehr auswärts Essen oder greift auf Fertiggerichte zurück?

Essenszubereitung im Wohnmobil

Unsere Packliste für den Wohnmobilurlaub mit Kindern

Heute möchte ich unsere Packliste für den Wohnmobilurlaub mit den Kindern teilen. Diese Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Mir hilft sie aber ungemein beim Packen. Ich neige dazu, mir vor der Abfahrt große Gedanken zu machen, ob ich etwas vergessen habe. Wenn ich weiß, dass ich die Liste durchgegangen bin, kann ich wesentlich entspannter in den Urlaub starten.

Wir versuchen möglichst viele Dinge immer fest im Wohnmobil zu haben. Damit reduzieren wir unseren Packaufwand. Wenn Ihr mehr dazu erfahren möchtet, wie wir das Wohnmobil packen, klickt einfach hier.

Kleidung für uns Eltern

  • Unterwäsche
  • Socken
  • Hosen / Leggings
  • Röcke / Kleider
  • Shirts lange Ärmel
  • Shirts kurze Ärmel
  • Pullis
  • Schlafanzüge
  • Thermowäsche
  • Schuhe / Sandalen / Stiefel
  • Hausschuhe
  • Jacke / Tragejacke / Regenjacke
  • Stulpen / Mütze / Schal / Handschuhe
  • Bikini / Badehose / Badeschlappen
  • Sonnenhut

Kleidung Kinder

  • Bodies / Unterhemden
  • Unterhosen
  • Socken
  • Hosen / Strumpfhosen / kurze Hosen
  • Röcke / Kleider
  • Shirts lange Ärmel
  • Shirts kurze Ärmel
  • Pullis
  • Schlafanzug / Strampler
  • Schlafsäcke
  • Schuhe / Sandalen / Gummistiefel
  • Hausschuhe
  • Jacke / Regenjacken / Fleece
  • Buddelhosen
  • Badeanzug / Badehosen / Badeschlappen
  • Bademantel
  • Mütze / Schal / Handschuhe / Stulpen
  • Sonnenhüte

Sonstiges Kinder

  • Windeln / Schwimmwindeln
  • Feuchttücher
  • Wundschutzcreme
  • Wickelunterlagen
  • Waschlappen
  • Töpfchen
  • Nachtlicht
  • Wickeltasche
  • ggf. Schnuller
  • Trinkflaschen
  • Knabberzeug / Brei (Je nach Land gibt es ein sehr unterschiedliches Angebot an Baby-Brei. Unseren Abendbrei haben wir fast nie gefunden)
  • Lätzchen
  • Spucktücher
  • Baby-Tragehilfe / Tragetuch
  • Kinderwagen / Buggy
  • Auto-Kindersitze / Babyschale
  • Nackenhörnchen für Fahrt
  • Spielzeug / Sandspielzeug
  • Babyphone
  • Mobiler Laufstall
  • Picknickdecke / Krabbeldecke
  • Sonnencreme / Kälteschutzcreme
  • Zahnpasta / Zahnbürsten
  • Kinder-Nagelschere
  • Stillkissen (auch als Rausfallschutz)

Körperpflege

Das meiste davon haben wir immer fest im Wohnmobil.

  • Handtücher / Waschlappen
  • Zahnpasta / Zahnbürsten
  • Duschgel
  • Shampoo / Spülung
  • Gesichtscreme / Körpercreme / Handcreme
  • Bürste / Kamm
  • Nagelschere
  • ggf. Stilleinlagen
  • Rasierer
  • Kosmetikprodukte
  • Damenhygieneprodukte

Sonstiges

  • Reiseapotheke (u.a. Fiberthermometer, Pflaster, Fieberzäpfchen / Fiebersaft, Nasentropfen, Globuli, Zahnungshilfe, Vitamin D)
  • Kühlpack
  • Waschmittel für Waschmaschinen und Handwäsche
  • Navi
  • Fahrräder (ggf. mit Kindersitz / Fahrradanhänger) / Fahrradhelme
  • Hochstuhl
  • Power Bar
  • Personalausweise / Reisepässe / Führerscheine
  • Handy / Notebook / Tablet
  • Bücher / eBook Reader

Dazu, was wir an Lebensmitteln mitnehmen, folgt eventuell später ein eigener Beitrag.

Was nehmt Ihr mit, wenn Ihr auf Wohnmobilreise geht? Habt Ihr eine Packliste für Eure Wohnmobilurlaub mit Kindern?

Mitnahmeliste für den Wohnmobilurlaub

Planung der Wohnmobilreise

Wie geht Ihr bei Eurer Planung der Wohnmobilreise vor? Überlegt Ihr Euch alle Ziele im Voraus? Hier erfahrt Ihr, wie wir unsere Reiseplanung machen.

Reiseplanung, als wir noch zu zweit waren – Kurze Fahrten

Als wir noch zu zweit mit dem Wohnmobil unterwegs waren, haben wir uns bei kürzeren Reisen meist einfach treiben lassen. Planung der Wohnmobilreise? War damals für uns nicht nötig. Wir haben uns einfach überlegt, in welche Richtung es gehen soll oder wo das Wetter gut ist. Dann sind wir losgefahren und haben, wenn absehbar war, dass wir nicht mehr lange fahren wollen, spontan während der Fahrt mithilfe von Stellplatz-Apps oder Stellplatz-Führern nach Übernachtungsorten gesucht. Das hat bis auf wenige Ausnahmen immer super funktioniert. Wenn kein Stellplatz in der Nähe war, haben wir auf öffentlichen Parkplätzen übernachtet.

Lange Fahrten zu zweit

Lange Fahrten haben wir normalerweise vorab geplant. Wir haben aber nie vorher auf Campingplätzen reserviert, sondern haben uns nur vorab schöne Stellplätze oder Campingplätze rausgesucht, die wir dann aufgesucht haben, wenn es gepasst hat. Wir waren hier aber flexible. Wenn wir doch Lust hatten, schon weiter zu fahren, haben wir einen Stellplatz übersprungen. Oder wenn wir unterwegs auf einen anderen schönen Übernachtungsort gestoßen sind, haben wir diesen genommen, statt uns an den Urspungsplan zu halten. So haben wir unter anderem wunderschöne Reisen durch Schweden, Norwegen und Finnland oder auch durch Frankreich und Italien erlebt.

Zur Planung der Wohnmobilreise haben wir uns unter anderem Reiseberichte anderer Wohnmobilisten im Internet oder Reiseliteratur angesehen. Die ausgewählten Stellplätze, die wir auf jeden Fall besuchen wollten, haben wir über ein Programm auf dem Computer in unser Navi geladen. So hatten wir eine Art roten Faden für die Reise.

Selbst bei sehr langen Reisen haben wir aber manchmal auch spontan die komplette Reise umgeworfen, wenn die Wettervorhersagen für unser ursprüngliches Reiseziel nicht gut waren. Das ist ja das Schöne am Reisen mit dem Wohnmobil. Ist das Wetter in Südfrankreich nicht gut gemeldet, fährt man einfach nach Italien oder zu einem anderen Ziel. Sein Zuhause hat man ja immer dabei und man kommt auch meist gut zurecht, ohne vorab Reservierungen zu machen. Ohne Kinder haben wir die Schul-Sommerferien natürlich immer gemieden.

Reiseplanung für kurze Fahrten mit den Kindern

Mit den Kindern sind wir weniger spontan als früher. Dennoch versuchen wir, weiterhin nicht alles im voraus zu planen. Die Planungszeit zu Hause kommt mit den Kindern häufig eh zu kurz 🙂
Da wir mit den Kindern keine lange Fahrten mehr am Stück machen wollen, sind wir dazu übergegangen, uns immer vor Beginn der Fahrtstrecke zu überlegen, wie lange wir etwa fahren wollen und welche Stellplätze dann in Frage kämen. Meist fahren wir nur am Vormittag und versuchen gegen Mittag schon am nächsten Übernachtungsort anzukommen. So ist es für uns mit den Kindern viel entspannter.
Wir sind jetzt auch wählerischer bei der Stellplatzwahl geworden, da wir nun Stellplätze bevorzugen, die im Grünen liegen, einen Spielplatz in der Nähe haben oder sonstige Attraktionen für Kinder.

Reiseplanung für längere, weitere Fahrten

Richtig weite, lange Reisen haben wir bisher mit den Kindern noch gar nicht gemacht. Eigentlich hatten wir eine zweimonatige Spanienreise 2020 geplant, die dann aber durch die Corona-Einschränkungen leider entfallen musste.
Unsere längste Fahrt war, als es nur unsere Große gab, nach Rom zu einer Hochzeit. Damals haben wir uns für die Fahrt drei Wochen lang Zeit genommen, was gut funktioniert hat. Übernachtet haben wir fast jede Nacht an einem anderen Ort. Wir hatten einen Stellplatz- und Campingführer mit und haben uns meist am Vorabend entschieden, wohin es am nächsten Tag gehen soll.
Sonst waren wir mit Kindern bisher nur innerhalb Deutschlands unterwegs und mehrmals auf unserem Lieblings-Campingplatz in den Niederlanden. Hier müssen wir immer sehr frühzeitig reservieren, da sonst die guten Plätze alle schon belegt sind.

Falls Euch interessiert, wie wir für die Wohnmobilreise packen, guckt doch mal hier vorbei. Unsere Packliste findet Ihr auch auf dem Blog unter diesem Link.

Habt Ihr Tipps? Wie geht Ihr bei der Planung der Wohnmobilreise vor?

Reiseplanung mit Kindern

Sport im Wohnmobil mit Kindern

Wie betätigt man sich im Wohnmobil am besten sportlich? Und dann auch noch mit mitreisenden Kindern? Funktioniert Sport im Wohnmobil mit Kindern überhaupt?

Als wir noch zu zweit verreist sind

Als wir noch ohne Kinder unterwegs waren, sind wir häufig sehr lange Strecken gefahren, was mit stundenlangem Sitzen verbunden war. Da tat es immer gut, sich danach viel zu bewegen. Wenn das Wetter es zugelassen hat, sind wir gerne Rad gefahren oder ich war joggen. Außerdem haben wir häufig vor dem Wohnmobil Gymnastik gemacht.

Bei schlechtem Wetter wird es schwieriger. Der Platz im Wohnmobil ist doch sehr begrenzt und alle ausladenden Bewegungen sind nicht möglich. Kein Strecken hoch zur Decke, kein Armkreisen, etc. Da ich viele Jahre lang nebenbei als Fitnesstrainerin gearbeitet habe, kenne ich zum Glück viele Übungen, und habe es doch irgendwie hinbekommen, auch mit diesem so begrenzten Platz klar zu kommen.

Klar kann man auch im Freien bei schlechtem Wetter trainieren. Wie man so schön sagt „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“. Ich muss sagen, zu Hause stimmte ich dem zu, aber in das eh schon enge Wohnmobil komme ich nicht so gerne mit nassen oder sogar matschigen Klamotten zurück, die ich dann nicht einfach in die Waschmaschine werfen kann, sondern irgendwo im Wohnmobil erst mal trocknen muss.

Mit der zusätzlichen Herausforderung Kinder

Nun mit zwei Kindern fahren wir keine langen Strecken mehr am Stück. Es tut aber natürlich trotzdem gut, sich körperlich zu betätigen. Mit den Kindern ist das eine größere Herausforderung als vorher. Bei gutem Wetter klappt es noch gut, bei schlechtem Wetter wird es noch enger, als es eh immer schon war. Da wird gleichzeitig auf der engen Fläche gespielt, es liegen Dinge rum und die Kleine hängt an meinen Beinen oder krabbelt auf mich, wenn ich auf dem Boden liege.

Wenn wir irgendwo fest stehen und das Hubbett runterlassen können, nutzen wir dieses gerne als Spielwiese für die Kinder und der Gang ist dann frei nutzbar – auch für Sport (siehe Beitrag zum Spielzeug-Chaos). Geht das nicht, hat es sich bewährt die Kinder oder zumindest die Kleine beim Sport mit einzubeziehen. Zum Glück kann man einige Übungen machen, bei denen man die Kinder als lebende Gewichte nutzen kann. Unsere Kleine hat einen Heidenspaß dabei. Da darf sie auf Mamas Beinen fliegen, wird in die Luft gehoben, sitzt bequem auf meinem Bauch rum, während ich mich abmühe, etc. So klappt es mit dem Sport im Wohnmobil mit Kindern wenigstens etwas. Nicht ganz so effizient wie früher, dafür aber mit mehr Spaß 🙂

Wie macht Ihr das? Macht Ihr Sport, wenn Ihr unterwegs seid? Wie kommt Ihr mit dem begrenzten Platz klar?

Sport im Wohnmobil mit Kindern

Kindersicherheit im Wohnmobil

Kindersicherheit zu Hause

Bekommt man ein Kind, beginnt man meist schnell Dinge im Haus auf Kindersicherheit zu überprüfen und Maßnahmen zu ergreifen, um das Haus sicherer zu machen. Da beginnt das Kind in Steckdosen zu greifen, packt sich das Kabel des Wasserkochers, droht beim Umfallen auf eine Kante zu fallen… Über einiges hatten wir uns vorher gar keine Gedanken gemacht, mussten dann aber schnell agieren, um Verletzungen zu vermeiden. Für zu Hause gibt es jede Menge Dinge, um die Sicherheit von Kindern zu gewährleisten. Gitterbetten, Beistellbetten, Kindersicherungen an Treppen und Schränken, Schutzvorrichtungen für Ecken, Schubladen, Türen, Steckdosen, etc.

Kindersicherheit im Wohnmobil – Bett

Wie sieht es im Wohnmobil aus? Wie macht man das Wohnmobil sicher für Kinder?
Hier gibt es viel weniger erwerbliche Artikel, auf die man einfach zurückgreifen kann. Besonders wenn man bereits ein Wohnmobil hat, was nun für die Kinder gesichert werden soll. Das war bei uns der Fall. Unser Wohnmobil verfügte über keine Möglichkeiten, das Heckbett oder Hubbett zu sichern. Deshalb haben wir selbst ein Netz am Hubbett angebracht. Mehr dazu könnt Ihr hier in meinem Artikel über sicheren Schlaf nachlesen.

Kindersicherheit im Wohnmobil – Schubladen und Schränke

Praktischerweise sind die Schubladen der meisten Wohnmobile bereits sicher für Babys und sehr kleine Kleinkinder wegen der Pushlock-Schlösser. Das fanden wir ungemein praktisch. Beim ersten Kind. Im Team sind sie unschlagbar: Die Große kann alle Schubladen öffnen und die Kleine vergnügt sich am Inhalt der Schubladen… Solange damit nur Unordnung entsteht, ist es ja nicht weiter schlimm. Aber die scharfen Messer oder eine Schere sollten noch nicht in die Hände der Kleinen gelangen.
Wir prüfen jetzt auch vor der Abfahrt, wenn die Kinder bereits angeschnallt sind, noch ein zweites Mal alle Schubladen darauf, ob sie gesichert sind. Es passiert nämlich durchaus, dass eine Schublade, die bereits von mir gesichert wurde, kurz vor der Abfahrt nochmal von Kinderhänden geöffnet wird. Mit etwas Pech fliegt die Schublade dann in der nächsten Kurve auf und könnte ausreißen.
Reinigungsmittel und Medikamente konnten wir im Wohnmobil so verstauen, dass die Kinder nicht dran kommen. Außerdem haben wir die Kinder im Wohnmobil natürlich viel leichter im Blick als im Haus, wo man sich nicht immer im gleichen Raum aufhält.

Kindersicherheit im Wohnmobil – Tür und Klettern

Falls Euch interessiert, wie man eine offene Wohnmobil-Tür sicher für ein Krabbelkind machen kann, findet Ihr hier unsere Lösung. Wir wollten sicherstellen, dass die Kleine nicht in einem unbeobachteten Moment aus der offenen Tür hinausfällt.

Nervenaufreibend war es für uns, als unsere Große das Alter erreicht hatte, allein auf die Sitzgruppe zu klettern und von dort aus auf den Esstisch. Zum Glück hat sie sich als sehr geschickt herausgestellt und ist nie vom Tisch herunter gefallen. Einen einzigen Absturz von der Sitzbank gab es, der aber glimpflich verlaufen ist. Nun ist unsere Kleine in dem Alter, in dem das Klettern beginnen könnte, aber durch Corona nutzen wir unser Wohnmobil aktuell leider nicht.

Welche Erfahrungen habt Ihr? Habt Ihr Tipps, die Ihr gerne weitergeben möchtet?

Sicherheit für Kleinkinder im Wohnmobil

Kinder-Hochstuhl für unterwegs

Für uns ist zu Hause ein Hochstuhl beim Essen eine enorme Erleichterung, um beide Hände zum Essen frei zu haben und nicht ein Kind auf dem Schoss festhalten zu müssen. Sitzt das Kind im eigenen Hochstuhl, muss man auch nicht so aufpassen, dass es den eigenen Teller runterschmeißt oder nach dem Messer greift. Auch wenn wir häufiger von anderen Familien gehört haben, die ohne Hochstuhl unterwegs sind, war uns ein Hochstuhl auch auf Reisen immer wichtig.

Unser Camping-Hochstuhl

Wir haben uns daher als unsere Große noch klein war schnell einen zusammenklappbaren Camping-Hochstuhl gekauft. Dieser hat sich sehr bewährt. Er nimmt im zusammengeklappten Zustand im Wohnmobil nicht viel Platz weg, ist leicht und schnell aufgebaut. Unter dem Sitz gibt es noch die Möglichkeit, Kleinigkeiten in einem Netz zu verstauen. Das nutzen wir gerne für eine Trinkflasche, ein Lätzen oder Spielsachen. Im Nachhinein hätten wir ihn allerdings in einer dunkleren Farbe gekauft, da er doch schon sehr viel Brei und anderes Essen abbekommen hat. Unterwegs hat man auch nicht die Möglichkeiten der Reinigung wie zu Hause, weshalb er mittlerweile ziemlich übel aussieht.

Der Ikea-Hochstuhl

Für unsere Kleine haben wir bisher keinen zusammenklappbaren Hochstuhl gekauft. Auf unserer letzten längeren Reise hatten wir zum ersten Mal einen Kunststoff-Hochstuhl von einem großen schwedischen Möbelhaus dabei. Er nimmt auch nicht viel Platz weg, da man die Beine ganz leicht abmontieren kann. Der zusammenklappbare Camping-Hochstuhl lässt sich noch etwas kleiner machen, war dafür aber auch um etliches teurer. Der Kunststoff-Hochstuhl lässt sich zudem viel leichter reinigen. Es wird sich zeigen, ob wir es bei diesem Stuhl belassen oder doch noch einen weiteren Camping-Hochstuhl kaufen.

Unsere Lösung am Esstisch im Wohnmobil

Im Wohnmobil selbst nutzen wir eine Sitzerhöhung, die eigentlich dafür gedacht ist, auf Stühlen befestigt zu werden. Man kann sie recht klein zusammenklappen. Der Teil, auf dem das Kind sitzt, ist aufblasbar, was im Wohnmobil sehr praktisch ist. Ist die Luft raus, nimmt die Sitzerhöhung nicht viel Platz in Anspruch. Sie stammt nicht aus einem Campingbedarfsgeschäft, sondern aus einem normalen Babygeschäft. Leider lässt sich die Sitzerhöhung nirgends optimal befestigen. Am Fahrer- und Beifahrersitz geht es noch ganz gut, aber auf der Rückbank, wo die Kinder meistens sitzen, lässt sie sich nur wie ein normales höheres Kissen nutzen. Es ist eine eher wackelige Angelegenheit.

Zusammenklappbare Sitzerhöhung für Kinder im Wohnmobil
Zusammenklappbare Sitzerhöhung für Kinder im Wohnmobil
Zusammengeklappte Sitzerhöhung für Kinder im Wohnmobil
Zusammengeklappte Sitzerhöhung

Im letzten Urlaub haben wir versuchsweise die Kleine beim Essen in das Oberteil des Kunststoff-Hochstuhls gesetzt, den wir einfach ohne die Beine auf die Bank gesetzt haben. So saß sie ruhig und konnte nicht von der Bank purzeln.
Wenn wir während der Fahrt einen Essens-Stopp einlegen oder nicht länger an einem Ort übernachten, haben wir auch schon den Auto-Kindersitz (hier geht es zum Beitrag, wie die Kinder während der Fahrt sitzen) beim Essen genutzt und ihn vorher gut mit Mull- oder Handtüchern ausgelegt.
Wir haben öfter den Tipp gelesen, einen Tischsitz zu benutzen, den man an den Tisch klemmen kann. Dafür erscheint uns aber unser Wohnmobil-Tisch zu instabil.

Wie sitzen Eure Kinder am Tisch? Für welche Lösung habt Ihr Euch entschieden? Was sind Eure Empfehlungen?

Camping Hochstuhl

Packen für die Wohnmobilreise

Gute Planung hilft

Ich war schon immer ein Fan von Packlisten. Spontanes Packen für die Wohnmobilreise liegt mir nicht. Seitdem ich jetzt auch noch für die Kinder packen muss, mache ich keine Fahrt mehr ohne eine solche Liste. Ich habe eine Packliste, die ich immer für die jeweilige Fahrt anpasse und regelmäßig auf die sich ändernden Bedürfnisse meiner Familie anpasse (hier geht es zur Packliste). Bei Kindern hat es doch schneller unangenehme Folgen, wenn man etwas vergisst und vieles muss man auch doppelt oder dreifach mitnehmen. Da landet Essen auf der Kleidung, draußen wird im Dreck getobt, es läuft mal in der Nacht eine Windel über, ein Kind muss sich übergeben, etc. Da fällt es mir immer ungeheuer schwer abzuschätzen, wie viele Kleidungsstücke die Kinder brauchen werden. Es gab schon Reisen, bei denen die Kinder große Teile der mitgenommenen Kleidung gar nicht gebraucht haben und andere, wo sie bei der gleichen Anzahl an Kleidungsstücken nicht damit auskamen und ich zwischendurch viel waschen musste.

Unsere Grundausstattung

Viele Dinge haben wir immer fest im Wohnmobil, um uns das Packen für die Wohnmobilreise zu erleichtern und spontaner mal wegfahren zu können. Unser Schlafbereich im Wohnmobil ist zum Beispiel immer ausgestattet mit Bettdecken, Kissen, Wolldecken, zwei Schlafsäcken und einem Stillkissen als Rausfallschutz (hier geht es zu meinem Beitrag zum Schlafen der Kinder im Wohnmobil). Für die tägliche Hygiene haben wir immer Handtücher, Waschlappen, Zahnbürsten, Wickelsachen und andere Hygieneartikel dabei. Unsere Küche ist voll ausgestattet mit allen benötigten Töpfen, Pfannen, Tellern, Gläsern, Besteck und anderen Küchenutensilien und wir haben immer einen Grundvorrat an haltbaren Lebensmitteln dabei. Für die Kinder darf unsere Spielkiste nicht fehlen. Für jedes Familienmitglied ist immer eine Jacke im Wohnmobil. In der Garage haben wir alle technische Ausstattung, die wir benötigen.
Dennoch ist auch immer noch einiges zu Packen vor dem Fahrtantritt.

Reisen macht hungrig

Neben Kleidung sind bei uns Nahrungsmittel ein wichtiger Punkt auf meiner Packliste. Ich koche gerne selbst und wir essen nur selten außerhalb. Außerdem essen wir viele Nahrungsmittel, die man nicht in jedem Supermarkt kaufen kann. Produkte aus dem Bioladen, vegane und glutenfreie Nahrungsmittel, etc. Daher sind unser Kühlschrank und die Vorratsschränke bei Fahrtantritt immer sehr voll. An haltbaren Lebensmitteln haben wir zum Beispiel immer Nudeln, Reis, Hirse, Tomatensoße, Haferflocken, Bohnen, Linsen, Brotaufstriche und Nussmischungen dabei. Haferdrink und Mandeldrink dürfen auch nicht fehlen. Der Kühlschrank wird gefüllt mit frischem Gemüse, veganem Käse, Nussmus, Suppengrundstock, etc.. Frisch dazu gepackt wird immer auch viel Obst.
Zum Kochen unterwegs plane ich noch einen eigenen Blog-Beitrag zu schreiben.

Packen peu à peu

Wenn es mir zeitlich möglich ist, versuche ich vor längeren Reisen schon mehrere Tage vorher mit dem Packen zu beginnen. Da wir unser Wohnmobil vor dem Haus stehen haben, packe ich nach und nach schon die ganze Kleidung ins Wohnmobil und alle Lebensmittel, die nicht gekühlt werden müssen und länger haltbar sind. Dann muss ich vor der Abreise nur noch alles einpacken, worauf wir zu Hause vorher nicht verzichten können und ich bestücke den Kühlschrank. Trotzdem dauert das Packen vor der Abreise gefühlt immer viele, viele Stunden. Meine Packliste hilft mir ungemein den Überblick zu bewahren und gibt mir die Sicherheit, keine wichtigen Dinge zu vergessen.

Wie bereitet Ihr Eure Reisen vor? Was muss unbedingt mit? Geht Ihr das Packen für die Wohnmobilreise entspannt an oder wird es vor der Abfahrt hektisch?

Packen für den Urlaub im Wohnmobil

Unsere Wohnmobil-Stellplatz Empfehlungen

In nächster Zeit werden wir hier im Blog regelmäßig Wohnmobil-Stellplatz Empfehlungen mit Euch teilen.

Allgemeine Informationen über die Plätze zu finden ist meist recht einfach. Wir möchten aber gerne unsere persönlichen Eindrücke schildern und besonders auch weitergeben, ob die Stellplätze aus unserer Sicht für Familien mit Kindern interessant sind. Wir haben in den letzten Jahren viele Stellplätze besucht und werden auch in den nächsten Jahren viel unterwegs sein.

Aktuell sind unsere Kinder noch sehr klein. Daher freuen wir uns immer, wenn es in der Nähe des Wohnmobil-Stellplatzes einen Spielplatz gibt oder die Möglichkeit, sich Tiere anzuschauen. Auch Stellplätze im Grünen mit der Möglichkeit, Spaziergänge in der Natur zu machen, Blätter zu sammeln, Laufrad zu fahren, den Wald zu erleben, oder ähnliches sind für uns interessant.

Hier geht es zu den Stellplätzen, die wir Euch vorstellen.

Was ist ein Wohnmobil-Stellplatz?

Für die Wohnmobil-Neueinsteiger hier eine kurze Erläuterung, was ein Wohnmobil-Stellplatz überhaupt ist. Alle anderen können diesen Absatz einfach überspringen.
Die meisten Menschen kennen vermutlich Campingplätze. Stell- und Campingplätze können ähnlich sein, sind aber meist sehr verschieden.
Stellplätze sind normalerweise ausschließlich für Wohnmobile, ganz selten auch für Wohnwagen. Der Aufbau von Zelten, auch Vorzelten, ist nicht erlaubt. Sie sind preislich viel günstiger, oft sogar kostenlos. Im Gegensatz zum Campingplatz muss / kann man normalerweise nicht reservieren und kann in der Regel jederzeit an- und abreisen – auch nachts. Eine Rezeption ist üblicherweise nicht vorhanden. Die Übernachtungsgebühr wird meist an einem Automaten gezahlt oder es geht jemand herum, der das Geld einsammelt.
Ein Stellplatz ist oft nicht viel mehr als ein Parkplatz für Wohnmobile. Es gibt aber auch wunderschöne Stellplätze mit einer sehr guten Ausstattung (Ver- und Entsorgungsstation, Strom, Toiletten, Duschen), Brötchen-Service, etc.

Warum Stellplätze?

Wir sind absolute Stellplatz-Fans. Früher haben wir Campingplätze komplett gemieden, mittlerweile machen wir auch mindestens einmal pro Jahr Urlaub auf einem Campingplatz, da wir es zu schätzen gelernt haben, wie schnell Kinder hier Anschluss finden können und Spielkameraden haben. Dennoch sind wir sehr viel häufiger auf Stellplätzen.

Wir lieben es mobil zu sein, jede Nacht an einem anderen Ort zu übernachten. Mit dem Wohnmobil sind wir mehrere Tage autark und brauchen die Ausstattung eines Campingplatzes normalerweise nicht. Auch für unsere Reisekasse sind Stellplätze viel besser. Man muss nicht reservieren, kann meist an- und abreisen wann man möchte, die Stellplätze sind ganzjährig geöffnet und viele Stellplätze sind traumhaft gelegen. Vieles was für uns für Stellplätze spricht. Daher folgen auf diesem Blog in Zukunft regelmäßig unsere Wohnmobil-Stellplatz Empfehlungen.

Eure Empfehlungen

Wenn Ihr Empfehlungen habt, schreibt diese gerne in die Kommentare. Wir bemühen uns, die Plätze zu testen und auch darüber zu berichten. Was sind Eure Wohnmobil-Stellplatz Empfehlungen? Was gefällt Euch hier besonders? Welche Attraktionen gibt es hier für Kinder? Wir freuen uns, wenn wir an dieser Stelle eine kleine Sammlung ausgesuchter, kinderfreundlicher Stellplätze aufbauen und jedem zur Verfügung stellen können.

Wohnmobilstellplatz Tipps

Mein Kind krabbelt weg

Und weg ist sie…

Wenn ich unsere Kleine draußen auf den Boden setze, krabbelt sie in Windeseile weg. Überall ist es interessanter als in der Nähe des Wohnmobils. Also heißt es immer hinterher gehen. Bringe ich sie zurück, geht sie gleich wieder auf neue Erkundungstouren. Sehr verständlich, wo es so viel zu entdecken gibt. Für so einen kleinen Menschen ist ja noch alles neu und aufregend. Auch wir lernen so ganz andere Seiten des Campingplatzes und alle Nachbarn um uns herum kennen 🙂

Aufblasbarer Laufstall für unterwegs

Es gibt aber Momente, in denen ich sie in meiner Nähe brauche und ihr nicht folgen kann, wie zum Beispiel beim Kochen im Vorzelt. Dabei habe ich sie zwar auch schon öfter auf dem Rücken getragen, aber jeden Tag möchte ich das nicht tun.

Also haben wir jetzt einen aufblasbaren Laufstall auf Reisen mit. Wir haben uns für einen entschieden, der beim Transport sehr klein ist und sich in wenigen Minuten aufblasen lässt. Im Wohnmobil können wir ihn nicht nutzen, da er dafür zu groß ist. Aber unser Wohnmobil können wir ja auch gut mit der Tür oder unserem Tür-Brett (mehr dazu hier) verschließen. Einen Laufstall brauchen wir nur, wenn wir uns draußen aufhalten.

Bisher sind wir sehr zufrieden mit dem aufblasbaren Laufstall. Wenn ich im Vorzelt koche oder andere Arbeiten erledige, hat sie mich im Blick und kann im Laufstall sicher spielen. Auf dem Campingplatz hatten wir auch durchaus schon drei oder vier Kinder darin sitzen, die mit der Kleinen spielen wollten 🙂

Einsatz auch zu Hause

Wir haben den aufblasbaren Laufstall auch schon zu Hause getestet, wenn die ältere Schwester nicht wollte, dass die Kleine ihre aufgebauten Türme, etc. zerstört. Auch hierfür hat er sich schon bewährt und kann je nach Bedarf ganz leicht in andere Räume transportiert werden. Wenn wir ihn nicht benötigen, lassen wir die Luft ab und er nimmt kaum noch Platz ein.

Aufblasbarer Laufstall