Optimierung unserer Schuhaufhängungen

Vor einiger Zeit hatten wir Euch unsere Schuhaufhängungen für den Eingangsbereich unseres Wohnmobils vorgestellt. Zum Artikel gelangt Ihr hier. Nun haben wir uns zur Optimierung unserer Schuhhalter entschlossen. Wir sind total glücklich darüber, unsere Schuhe im Eingangsbereich aufhängen zu können, statt sie auf dem Boden stehen zu haben, aber mein Mann hat sich überlegt, wie die Halterungen noch besser werden können.

Version 1 der Schuhaufhängungen fürs Wohnmobil

Unsere bisherigen Aufhängungen hat mein Mann selbst entworfen und mit dem 3D-Drucker aus PLA gedruckt. Nachdem wir sie nun schon länger nutzen, haben wir festgestellt, wo die Schwachstellen liegen. Am unteren Punkt der Biegung, wo die zwei Holme rauskommen, brechen sie leicht, wenn man daran hängenbleibt oder wenn die Kinder daran ziehen. Wir mussten daher schon ein paar Halterungen neu drucken.

Außerdem hatten wir das Problem, dass die Aufhängungen leicht nach oben aus der Halterung gerutscht sind, wenn man zu fest mit dem Schuh daran zog oder von unten dagegen gestoßen ist.

Schuh-Halterung Wohnmobil
Alte Version der Schuhhalterung fürs Wohnmobil

Version 2 der Schuhaufhängungen fürs Wohnmobil

Daher werden wir nun eine optimierte Version im Wohnmobil anbringen. Mein Mann hat sie an der Stelle, an der die alten leicht gebrochen sind, stabiler konstruiert. Außerdem ist die Neigung des abstehenden Teils der Schuhhalterungen, wo der Schuh daran gehängt wird, bei der neuen Version geringer und der abstehende Teil ist weniger lang. So ist die Gefahr geringer, dass man daran hängen bleibt.

Schuh-Halterung fürs Wohnmobil
Neue Version der Schuhaufhängungen fürs Wohnmobil


Der Teil, der an der Wand befestigt wird, ist in der optimierten Version kürzer und kann nun mit nur einem statt zwei PowerStrips angebracht werden. Außerdem wird die Halterung nun mit einer Schraube am PowerStrip-Halter fixiert.

Schuh-Aufhängungen fürs Wohnmobil
Schuhaufhängungen in der Seitenansicht


Auch das Material wurde optimiert. Während die alten Schuhaufhängungen mit PLA gedruckt wurden, sind die neuen aus PETG gedruckt, wodurch sie stabiler und hitzebeständiger sind.

Schuh-Aufhängungen fürs Wohnmobil von hinten
Die Rückseite der Halterungen

Wir sind gespannt

Die neue Version der Schuhaufhängungen ist bereits fertig gedruckt und wartet nun darauf, in unserem Wohnmobil angebracht und getestet zu werden. Wir sind sehr gespannt darauf, ob sich die Optimierung unserer Schuhaufhängungen fürs Wohnmobil wirklich als besser erweist.

Wie bringt Ihr Eure Schuhe im Wohnmobil unter? Was hat sich bei Euch als praktisch erwiesen? Habt Ihr einen Tipp für die Schuhaufbewahrung?

Schuhhalterungen im Wohnmobil

Wohnmobil oder Wohnwagen?

Womit lässt es sich besser verreisen? Mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen? Wir möchten Euch zeigen, was uns bei der Entscheidung wichtig war und welche Kriterien für die beiden Varianten sprechen.

Als bei uns vor sechs Jahren die Entscheidung gefallen ist, dass wir keinen Hotel-Urlaub mehr machen möchten, war für uns gleich klar, dass wir ein Wohnmobil und keinen Wohnwagen haben möchten. Damals waren wir nur zu zweit. Wir wollten immer an verschiedenen Orten übernachten, mobil und autark sein und weite Reisen machen. Mit zwei kleinen Kindern sehen wir mittlerweile auch die Vorzüge von Wohnwagen. Hier unsere Pros und Contras:

Pro Wohnmobil

  • Man kann vom Fahrerhaus einfach in den Wohnbereich durchgehen, ohne wie beim Wohnwagen das Auto verlassen zu müssen. Gerade bei schlechtem Wetter oder an unsicheren Orten ist das für uns ein wichtiger Punkt.
  • Man ist agiler und kann manche Pässe hochfahren, die für Gespanne gesperrt sind.
  • Mit dem Wohnmobil ist man eine zeitlang autark.
  • Ein Wohnmobil lässt sich leichter fahren und einfacher rangieren.
  • Man hat die Möglichkeit auf Wohnmobil-Stellplätzen zu übernachten, die häufig keine Wohnwagen zulassen.
  • Es ist leichter an der Strasse oder auf Parkplätzen zu übernachten.
  • Es muss nichts an- und abgekoppelt werden.
  • Ein Wohnmobil darf an der Strasse geparkt werden.

Contra Wohnmobil

  • Wohnmobile sind in der Anschaffung teuer.
  • Auch die Wartung, Versicherung und Steuer belastet den Geldbeutel.
  • Steht ein Wohnmobil erst mal auf einem Campingplatz, ist es recht aufwändig, es für Einkaufsfahrten oder kürzer Ausflüge zu nutzen.
  • Wenn das Fahrzeug nicht mehr fahrtüchtig ist, kann das ganze Wohnmobil nicht mehr genutzt werden.

Pro Wohnwagen

  • Steht man länger auf einem Campingplatz, bleibt man mit dem Auto sehr mobil. Man kann das Auto für Einkäufe oder Ausflüge nutzen oder bei schlechtem Wetter Indoor-Freizeitziele ansteuern.
  • Ein Wohnwagen ist in der Anschaffung und auch bei den laufenden Kosten wesentlich günstiger als ein Wohnmobil.
  • Ein Wohnwagen kann im allgemeinen länger genutzt werden, als ein Wohnmobil. Wenn es gut gepflegt wird, überdauert es mehrere PKWs.
  • Bei gleicher Länge, hat man im Wohnwagen deutlich mehr Platz.
  • Wohnwagen haben meist einen guten Wiederverkaufswert aufgrund des geringen Verschleißes.

Contra Wohnwagen

  • Man ist häufig nicht autark.
  • Wohnwagen dürfen nicht wie Wohnmobile dauerhaft an der Strasse geparkt werden.
  • Manche Strassen dürfen mit dem Gespann nicht befahren werden.
  • Das Rangieren ist deutlich komplizierter.
  • Man braucht einen Führerschein für Gespanne.

Fazit zu Wohnmobil oder Wohnwagen

Sowohl Wohnmobile als auch Wohnwagen haben Vor- und Nachteile. Wir bereuen unsere Entscheidung für ein Wohnmobil nicht und würden uns auch erneut eines kaufen. Wir sehen mittlerweile als Familie aber durchaus auch den Reiz von Wohnwagen. Mit Kindern kann es Vorteile haben, länger an einem Ort zu bleiben, damit sie dort andere Kinder zum Spielen kennenlernen können.
Uns ist es dennoch wichtig, flexibel zu bleiben und sowohl die Möglichkeit zu haben, länger auf einem Campingplatz stehen, als auch jeden Tag ein neues Ziel anzusteuern zu können.

Habt Ihr ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen? Welche Kriterien waren für Euch bei der Entscheidung wichtig?

Pin Wohnmobil

Campingplatz Südsee-Camp

Den Wohnmobil-Stellplatz Übernachtungsoase Südsee-Camp hatten wir Euch bereits hier vorgestellt. Nun möchten wir von dem Campingplatz Südsee-Camp berichten.

Lage

Der Campingplatz liegt in der Lüneburger Heide in Niedersachsen zwischen Hamburg, Hannover und Bremen. Die Gegend um die Gemeinde Wietzendorf lädt ein zum Spazieren und Radfahren.

Der Campingplatz

Das Südsee-Camp ist ein sehr großer Campingplatz. Für uns das Highlight des Platzes ist sein schöner Natur-Badesee mit Sandstrand und Kinder-Badebucht. Der See ist 3,5 Hektar groß. Die Kleinen können hier nicht nur schwimmen und planschen. Es gibt auch einen Spielplatz direkt am See und ein Piratenschiff, das Kinder erobern können.

Im Südsee Camp ist Urlaub mit dem Zelt, Wohnwagen und Wohnmobil möglich. Außerdem gibt es Unterkünfte, die gemietet werden können. Der Campingplatz ist in verschiedene Gebiete unterteilt, die einen unterschiedlichen Charme haben. Es gibt Plätze um den See, Plätze mit vielen Bäumen, Plätze mit viel Sonne, etc. Besucher können auswählen, ob sie einen parzellierten oder unparzellierten Platz bevorzugen. Die Gebiete haben teilweise wunderschöne Namen. Es gibt zum Beispiel den Märchenwald, die Pilzwiese und das Rosen-Camp. Alle Gebiete verfügen über Waschhäuser, in denen es teilweise Automaten zur Reinigung der Chemie-Toilette gibt.

Am See gibt es ein Restaurant, von dessen Terrasse aus man einen guten Blick auf den See hat. Außerdem gibt es am See die Strandbar und das Insel-Restaurant. Der Campingplatz hat ein großes Service-Angebot. Vom Fahrrad- und Autoverleih, über ein Fitnessstudio und Schwimmbad, Einkaufsmöglichkeiten und Animationsprogramme, wird einiges geboten.

Angebot für Kinder

Es gibt ein breites Angebot für Kinder. Für die Kleinen gibt es mehrere Spielplätze und das Kinderparadies im Schwimmbad. Außerdem kann auf einer tollen Trampolinanlage gehüpft werden. Das hat unserer Großen besonders gut gefallen.

Für größere Kinder gibt es einige Sportmöglichkeiten wie zum Beispiel Fußball, Basketball, Beachvolleyball, Tischtennis oder Tennis. Außerdem einen Hochseilgarten, Minigolf und eine Reitanlage. Ein umfassendes Kinder-Animationsprogramm sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt.
Wer den Platz mit Gokarts unsicher machen will, hat die Möglichkeit sie sich vor Ort auszuleihen.

Adresse

Südsee-Camp 1
29649 Wietzendorf

https://www.suedsee-camp.de/

Campingplatz Lüneburger Heide


5 Dinge, auf die wir im Wohnmobil nicht mehr verzichten wollen

Heute wollen wir Euch unsere 5 Dinge vorstellen, auf die wir im Wohnmobil nicht mehr verzichten wollen.

1. Ablage in der Küche

In unserem Wohnmobil kann man die Abdeckung der Spüle oberhalb der Spüle an der Rückseite der Sitzbank einhaken und hat damit eine kleine zusätzliche Ablagefläche. Das ist beim Kochen ungemein praktisch, da die Arbeitsfläche in der Wohnmobilküche doch sehr klein ist. Wir haben die Ablage bei jedem Kochen im Einsatz. Wäre sie nicht schon beim Kauf eingebaut gewesen, hätten wir uns eine solche Ablage nachträglich eingebaut.

2. SOG

Viele Wohnmobilisten werden SOG (unbezahlte Markennennung) kennen. Wir sind begeistert davon. Beim Öffnen des Toilettenschiebers schaltet sich automatisch ein Lüfter ein, der unangenehme Gerüche durch den im Fäkalientank erzeugten Unterdruck absaugt. So stinkt nichts und wir kommen in unserer Wohnmobil-Toilette normalerweise komplett ohne Chemie aus. Nur in ganz seltenen Fällen, wenn die Temperaturen sehr hoch sind, haben wir mal zusätzlich Chemie eingesetzt.

3. Keramik-Geschirr und Gläser aus Glas

Für uns war schnell klar, dass wir im Wohnmobil nicht von dem üblichen Kunststoff Camping-Geschirr essen und erst recht nicht aus Plastikgläsern trinken wollen. Auch wenn man bei der Ausstattung des Wohnmobils auf die Zuladung achten muss, war es uns wichtig “normales” Geschirr und “normale” Gläser zu nutzen. Dazu gibt es sicherlich unterschiedliche Meinungen, aber uns schmecken das Essen und Getränke daraus einfach besser. Für die Kinder haben wir noch Kunststoff-Teller mit, aber werden wohl bald auch für sie darauf verzichten.

4. Schuhhalter im Eingangsbereich

Um dem Schuh-Chaos im Eingangsbereich Herr zu werden, haben wir an der Wand im Eingangsbereich 3D-gedruckte Schuhhalterungen angebracht. Sie helfen uns, dass der Eingangsbereich leer bleibt und man beim Betreten des Wohnmobils nicht erst über die Schuhe der ganzen Familie klettern muss. Wenn Ihr mehr dazu erfahren wollte, schaut Euch diesen Beitrag an.

5. Sicherungsnetz am Hubbett

Nachdem unsere ältere Tochter geboren wurde, haben wir unser Hubbett mit einem Netz gesichert, damit sie im Schlaf nicht rausfallen konnte. Mehr dazu hier. Aktuell nutzen wir das Hubbett gar nicht zum Schlafen, aber wir nutzen das Sicherungsnetz dennoch gerne, wenn unsere Kleine auf dem Hubbett spielt. So können wir sicher sein, dass sie im Spiel nicht vom Bett fällt.

Was sind für Euch 5 Dinge, auf die Ihr im Wohnmobil nicht verzichten wollt?

Dinge im Wohnmobil

Ausflug zum Saarbrücker Wildpark und Zoo

Wir haben den Saarbrücker Wildpark und Zoo mit den Kindern besucht und möchten Euch darüber berichten.

Saarbrücker Wildpark

Wenn man in der Gegend ist, ist der Saarbrücker Wildpark einen Ausflug wert. Auf rund 17 Hektar gibt es circa 120 heimisch und heimisch gewordene Wild- und Haustiere zu sehen. Unter anderem gibt es verschiedene Ziegen, Schafe, Esel, Ponys, Wildschweine, Rotwild, viele verschiedene Vögel, Kaninchen, Meerschweinchen, Wildkatzen und Wisente. Der Eintritt ist kostenfrei. Auf verschiedenen Wegen kann man durch den Park spazieren und die Tiere anschauen. Unseren Kindern hat es sehr gut gefallen. Die Tiere waren teilweise so nah, dass man sie durch den Zaun streicheln konnte. Es gibt die Möglichkeit gegen eine kleine Gebühr Futter für die Tiere zu kaufen und sie zu füttern.

Wildparkbesuch
Esel im Saarbrücker Wildpark

Im Wildpark Pavillon kann man etwas zu Essen und Trinken kaufen und auf dem angrenzenden Spielplatz können die Kinder spielen. Auf dem kleinen Parkplatz ist es theoretisch möglich mit dem Wohnmobil zu parken. Dies geht jedoch leider nur, wenn wenig los ist. Bei unserem vorletzten Besuch konnten wir ohne Probleme dort stehen. Diesmal war nicht mal ein PKW-Parkplatz frei und wir mussten auf einen anderen Parkplatz ausweichen.

https://www.saarbruecken.de/leben_in_saarbruecken/freizeit/wildpark

Saarbrücker Zoo

Der Saarbrücker Zoo bietet aus unserer Sicht ein gutes Preis- Leistungsverhältnis. Es gibt natürlich sehr viel größere und beeindruckendere Zoo. Aber dieser bietet viel für Groß und Klein zu einem fairen Preis. Aktuell kostet der reguläre Eintritt für Erwachsene 9,90 Euro pro Person. Kinder unter fünf Jahren haben freien Eintritt, danach zahlen sie 5 Euro. Es ist möglich sich Bollerwagen für den Zoo-Besuch zu leihen.

Zu sehen gibt es unter anderem Flamingos, Jaguare, Tapire, Affen, Seehunde, Pinguine, Zebras, Giraffen, Servale, Yaks, Geparden, Pumas, Kängurus, Eulen, Emus, und Erdmännchen. Unserer Großen haben es besonders die Pinguine angetan. Die Kleine fand die frei im Zoo herumlaufenden Hühner total faszinierend. Im Streichelzoo haben Kinder die Möglichkeit einigen Tieren ganz nah zu kommen. Auf dem Spielplatz können sich die Kinder austoben.
Aktuell sind die Tierhäuser zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geschlossen.

Der Zoo hat zwei übereinander gelegene Parkplätze. Der obere ist sehr klein und nur für PKWs nutzbar. Auf dem unteren konnten wir am Rand mit dem Wohnmobil parken. Da wir direkt zur Öffnung des Zoos da waren, war dies problemlos möglich. An viel besuchten Tagen ist es später eventuell schwieriger möglich einen geeigneten Wohnmobil-Platz zu finden.

https://zoo.saarbruecken.de/

Hast Du auch schonmal den Saarbrücker Wildpark und Zoo besucht? Wie hat es Dir gefallen? Hast Du Tipps?

Zoo Saarbrücken

Wir üben schon mal für die nächste Reise

Da wir nun schon so lange nicht mehr mit dem Wohnmobil unterwegs waren, sind wir gar nicht sicher, ob wir das überhaupt noch können. Also dachten wir uns, wir üben schon mal für die nächste Reise 🙂 Wegfahren können wir nicht, aber Zeit im vor dem Haus geparkten Wohnmobil verbringen sehr wohl. Die Kinder fanden es klasse!

Erster Versuch – Wir üben schon mal

Wir nähern uns zaghaft an. Zunächst sind wir nur mal für zehn Minuten ins Wohnmobil gegangen, um schon mal Wohnmobil-Luft einzuatmen. Die Luft riecht zum Glück nicht abgestanden, weil das Wohnmobil ja nicht so dicht ist wie ein Haus. Die Kinder gucken sich zunächst zaghaft um, dann wird aber gleich die Spielkiste rausgenommen und der Protest ist groß, als wir nach zehn Minuten schon wieder zurück ins Haus wollen.

Zweiter Versuch – Wir üben schon mal

Diesmal sind wir schon mutiger und planen ein Abendessen im Wohnmobil. Erst mal ganz unspektakulär eine Brotzeit. Die Nachbarn haben etwas irritiert zugesehen, wie wir mit Tabletten voll Essen im Wohnmobil verschwunden sind 🙂 Das Essen war richtig gemütlich und hat uns Lust auf mehr Zeit im Wohnmobil gemacht.

Dritter Versuch – Wir üben schon mal

Wieder ein Essen im Wohnmobil. Diesmal leckere Apfel- und Bananenpfannkuchen. Die Kinder waren begeistert. Danach sind wir noch lange im Wohnmobil geblieben, die Kinder haben in Ruhe gespielt und wir Erwachsenen konnten uns mal in Ruhe unterhalten. Seitdem fragt uns unsere Große regelmäßig, wann wir wieder im Wohnmobil essen und spielen.

Unser Fazit

Also Zeit im Wohnmobil verbringen können wir noch 🙂 Und es gefällt uns noch genau so gut wie früher. Jetzt wäre es nur noch schön, wir könnten das Wohnmobil auch mal an einen anderen Ort bewegen. Es muss ja nicht gleich eine Auslandsreise sein, aber eine Reise im eigenen Bundesland wäre auch schon eine willkommene Abwechslung!

Kochen im Wohnmobil

Das Kochen im Wohnmobil hat mich anfangs vor eine Herausforderung gestellt. Ich war nie begeistert von Fertiggerichten und es war mir daher immer wichtig, frisch für uns zu kochen, was mir mit dem beengten Platz im Wohnmobil aber zunächst schwer fiel. Mittlerweile liebe ich es im Wohnmobil zu kochen!

Andere Voraussetzung als zu Hause

Als Wohnmobil-Neuling war ich es früher nicht gewöhnt mit Gas zu kochen. Mittlerweile haben wir auch zu Hause einen Gasherd, aber damals war es eine große Umstellung für mich und ich musste mich erst daran gewöhnen, die Temperatur ganz anders regulieren zu müssen und keine Restwärme mehr nutzen zu können. Außerdem war ich es von zu Hause gewöhnt eine große Arbeitsfläche zu haben und nicht nur die wenigen Zentimeter zwischen Herd und Spüle. Auch an die Vorräte komme ich im Wohnmobil viel schlechter ran als zu Hause. Dafür ist der Kühlschrank aber so nah, dass ich fast gleichzeitig weiter kochen und etwas aus dem Kühlschrank nehmen kann 🙂
Was ich liebe ist die Nähe zu den anderen Mitreisenden. Während des Kochens nicht alleine in der Küche zu stehen, sondern mittendrin zu sein, sich unterhalten zu können und die Kinder auch noch ganz gut im Blick zu haben.

Frühstück zubereiten im Wohnmobil
Zubereitung unseres warmen Frühstücks

Neue Arbeitsschritte beim Kochen im Wohnmobil

Ich habe mich recht schnell daran gewöhnt im Wohnmobil anders zu kochen als zu Hause. Auch im Wohnmobil koche ich frisch, aber ich bereite alles viel besser vor. Während ich zu Hause oft den Herd schon anstelle, wenn ich noch gar nichts vorgeschnippelt habe und dann nach und nach das Gemüse schneide und direkt in die Pfanne gebe, arbeite ich im Wohnmobil mehr vor. Ich schneide erst schon größere Mengen Gemüse, bevor ich den Herd einschalte. Das macht das Kochen auf dem begrenzten Platz viel entspannter.
Außerdem habe ich mir angewöhnt einige Dinge anders zu kochen als zu Hause, da wir im Wohnmobil nur drei Kochfelder haben und je nach Pfannen- oder Topfgröße sogar nur zwei davon nutzen können. So gebe ich im Wohnmobil zum Beispiel das Gemüse für die Nudeln direkt mit ins Nudelwasser statt es separat anzubraten. Das heiße Nudelwasser gießen wir wenn immer es möglich ist nicht in der Spüle ab sondern machen das lieber draußen.

Kochen im Freien

Wenn wir auf einem Campingplatz sind, koche ich auch gerne im Freien. Das gibt mir ein besonders Ferien-Gefühl und das Wohnmobil stinkt nach dem Kochen nicht nach Essen 🙂 Wir haben einen kleinen Gaskocher für draußen, den wir im Vorzelt oder einfach so vor dem Wohnmobil aufbauen. Das Kochen dauert hier etwas länger und ich muss mehr Dinge hin- und hertragen, aber im Urlaub hat man ja auch mehr Zeit. Damit die Flamme nicht vom Wind ausgeblasen wird oder der Wind das Kochen noch weiter verlangsamt, haben wir um den Kocher einen Windschutz.

Essen zubereiten im Wohnmobil
Kochen im Wohnmobil mit Kind

Kochen im Wohnmobil für die Familie

Was aktuell immer schwieriger für mich wird ist das Kochen im Wohnmobil für die ganze Familie. Als wir noch zu zweit unterwegs waren, war es leicht die benötigten Mengen zu kochen. Jetzt zu viert und mit sehr verschiedenen Vorlieben der einzelnen Familienmitglieder komme ich mit den drei Kochfeldern immer schwerer zurecht. Nicht nur, dass ich größere Mengen kochen muss und die Kinder vieles nicht mögen, was uns Erwachsenen schmeckt. Wir haben auch noch die besondere Situation, dass zwei Familienmitglieder kein Gluten vertragen und eines keine Milchprodukte. Da ist es nicht immer leicht, sich auf zwei bis drei Töpfe oder Pfannen zu beschränken.
Man wächst ja an seinen Aufgaben und es ist eine tolle Chance für Kochexperimente.

Wie handhabt Ihr das Kochen im Wohnmobil? Kocht Ihr viel oder geht Ihr mehr auswärts Essen oder greift auf Fertiggerichte zurück?

Essenszubereitung im Wohnmobil

Campingplatz oder besser Wohnmobil-Stellplatz?

Wo übernachtet man mit dem Wohnmobil am besten? Auf einem Campingplatz oder besser auf einem Wohnmobil-Stellplatz? Hier findet Ihr unsere Pros und Contras.
Wohnmobil-Neueinsteiger finden in diesem Beitrag weitere Infos dazu, was Wohnmobil-Stellplätze überhaupt sind.

Pro Campingplatz

Ein Campingplatz ist im allgemeinen ein geschützter Bereich. Er ist von einem Zaun umgeben und der Zutritt ist beschränkt. Das macht ihn gerade für Familien mit Kindern zu einem recht sicheren Ort, an dem die Kinder, je nach Alter, auch mal alleine unterwegs sein können.

Da die meisten Personen, die einen Campingplatz anfahren, für mehrere Tage oder sogar Wochen anreisen, entsteht schnell ein guter Kontakt zu den Nachbarn und Kinder finden leicht Spielkameraden.

Campingplätze sind im allgemeinen gut ausgestattet mit Waschhäusern, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Spielplätzen, Möglichkeiten zum Wäschewaschen, etc. Es gibt eine Rezeption, wo man Informationen erhalten kann. Auf seinem Platz kann man es sich gemütlich machen, ein Vorzelt aufbauen, Tische und Stühle rausstellen, Grillen, etc.

Contra Campingplatz

Die Kosten für Übernachtungen auf dem Campingplatz sind meist deutlich höher als auf einem Stellplatz. Außerdem muss man zumindest in der Hauptsaison oft schon recht frühzeitig buchen, um noch einen Platz zu bekommen.

Die Anreise ist im Normalfall nur zu festen Zeiten möglich. Oft gibt es eine Mittagsruhe, während der nicht gefahren werden darf und auch am späten Abend und in der Nacht kann nicht angereist werden.
Viele Campingplätze sind im Winter geschlossen.

Pro Stellplatz

Wenn man Stellplätze nutzt, ist man sehr flexibel. Im Normalfall ist keine vorherige Reservierung nötig beziehungsweise meist auch nicht möglich. Die Anreise ist auf den meisten Stellplätzen rund um die Uhr möglich. Nur selten gibt es Einschränkungen bei Anreisen zu später Stunde oder in der Nacht.
Während viele Campingplätze nur in den Sommermonaten geöffnet haben, sind Stellplätze meist das ganze Jahr über nutzbar.

Stellplätze sind im allgemeinen preislich viel günstiger als Campingplätze. Viele Stellplätze können sogar kostenfrei genutzt werden. Bei den Preisen gibt es eine sehr breite Spanne.

Viele Stellplätze sind zentraler gelegen als Campingplätze. Meist liegen sie nah am oder im Stadtzentrum oder nah an Sehenswürdigkeiten. Auch Einkaufsmöglichkeiten sind häufig nicht weit entfernt.

Contra Stellplatz

Teilweise ist die Verweildauer auf Stellplätzen auf wenige Nächte begrenzt. Es lohnt sich, dies vorab zu prüfen, wenn man plant länger zu bleiben.

Die Ausstattung eines Stellplatzes ist oft viel rudimentärer als die eines Campingplatzes. Mit dem Wohnmobil ist man jedoch zumindest eine zeitlang autark und nicht auf den Service der Campingplätze angewiesen. Die Möglichkeit der Ver- und Entsorgung ist aber auf den meisten Wohnmobil-Stellplätzen gegeben.

Viele Stellplätze sind nicht klar abgegrenzt und bewacht, so dass sie nicht so sicher wie Campingplätze sind.

Auf Stellplätzen ist es nicht gestattet ein Vorzelt aufzubauen. Teilweise gibt es auch andere Einschränkungen, zum Beispiel dass nicht gegrillt werden darf.

Bei Stellplätzen muss man flexibler auf die Gegebenheiten reagieren können. Während man beim Campingplatz meist im voraus weiß, was einen erwartet, gibt es unglaubliche Unterschiede bei Stellplätzen. Vom Parkplatz, auf dem man kaum erkennen kann, wo man übernachten soll, zum Luxus-Stellplatz, der einem Campingplatz an Ausstattung nicht nachsteht. Von Stellplatz zu Stellplatz ist es auch sehr unterschiedlich wie man sich anmeldet, wie und wo bezahlt wird, etc.

Eure Meinung

Wo übernachtet Ihr lieber? Auf dem Campingplatz oder lieber auf einem Wohnmobil-Stellplatz? Wie sind Eure Erfahrungen?

Campingplatz vs Stellplatz

Ein Wohnmobil-Blog in Corona-Zeiten – Fortsetzung

Fast drei Monate ist es her, seit ich meinen Beitrag “Ein Wohnmobil-Blog in Corona-Zeiten” geschrieben habe. Damals waren wir im Teil-Lockdown und ich hatte die Hoffnung, dass die Einschränkungen bald gelockert werden und wir wieder reisen können. Einige Wochen später sieht es nun leider überhaupt nicht besser aus. Wir haben seit langem einen richtigen Lockdown. Es ist noch kein Ende in Sicht, obwohl der Frühling naht. Aktuell ist gerade schon wieder eines der Kinder in Quarantäne. Unsere dritte Quarantäne in den letzten Monaten.

Für mich wird es immer schwieriger meinen Blog weiter zu schreiben. Wie schreibt man einen Wohnmobil-Blog in Corona-Zeiten? Es gibt keine neuen Reisen, über die ich berichten kann. Es gibt zwar noch einige Stellplätze, die ich gerne vorstellen würde, ich habe aber keine Fotos von ihnen. Damals als wir die Stellplätze besucht haben, hatte ich meinen Blog noch nicht begonnen. Der Plan war ja eigentlich, dass wir viel umher reisen und ich dann brandaktuell von den Stellplätzen berichten kann, die wir besucht haben.

Gerade jetzt wo das Wetter schöner wird, können wir es kaum noch erwarten, endlich wieder losfahren zu können. Es müssen ja keine Auslandsreisen sein (auch wenn das natürlich sehr schön wäre), aber wenn wir wenigstens wieder innerhalb Deutschlands herumreisen könnten. Unsere ältere Tochter kennt Wohnmobilreisen ja schon länger, aber die Kleine muss sich vermutlich erst nochmal neu daran gewöhnen, nach der langen Pause. Ich habe so Sehnsucht nach unserem Wohnmobil, dass ich schon überlegt habe, einfach mal einen Wohnmobiltag einzulegen, an dem wir Zeit im Wohnmobil verbringen, dort gemütlich essen, das alles aber ohne mit dem Wohnmobil zu fahren.

Wir scharren auf jeden Fall schon mit den Hufen und werden wohl gleich losfahren, wenn es wieder möglich ist. Vermutlich keine langen Fahrten, aber schon kleinere Wochenendausflüge in der näheren Umgebung wären eine super Abwechslung. Mal wieder die Familie besuchen, zu einem nahe gelegenen Tierpark fahren, einfach mal aus dem Haus rauskommen in die Natur.

Wie steht es also aktuell um meinen Wohnmobil-Blog in dieser Corona-Zeit? Ich bleibe optimistisch, werde weiterhin wöchentlich einen Beitrag posten und kann Euch hoffentlich möglichst bald wieder auf unsere Reisen mitnehmen und Euch neue Anregungen für Eure Wohnmobilreisen mit Kindern geben. Wir freuen uns schon sehr darauf!

Wie geht es Euch damit nicht reisen zu können? Plant Ihr schon Eure nächsten Reisen? Oder wartet Ihr lieber erst mal noch ab?

Blog und Corona

Wohnmobil-Stellplatz am Hahler Hafen in Minden

Der Stellplatz

Uns war bei der Ankunft am Wohnmobil-Stellplatz am Hahler Hafen in Minden, Nordrhein-Westfalen, zunächst nicht klar, wo wir mit dem Wohnmobil stehen können. Es gibt einen “offiziellen Stellplatz” wenn man in die Strasse fährt rechts vor dem Campingplatz. Dann aber noch einen durch eine scharfe Linkskurve erreichbaren auf dem Deich. Hier steht man auf einer Wiese direkt am Wasser. Dies hat uns sehr viel besser gefallen hat. Der Platz ist sehr ruhig.

Offiziell ist der Stellplatz für 15 Mobile angegeben. Auf der Wiese gibt es aber keine Parzellierungen und hier können zusätzliche Mobile stehen. Vermutlich bezieht sich die Anzahl auf das Gelände vor dem Campingplatz. Hier gibt es eine Schranke, die nachts geschlossen ist. Auf der Wiese auf dem Deich gibt es Strom. Grauwasser und Chemie-Toilette können links von der Einfahrt zum eigentlichen Stellplatz entsorgt werden. Hier kann man auch Frischwasser tanken. Außerdem gibt es auch ein wenig abseits Richtung Jachthafen Duschen und Toiletten.

Die Stellplatzgebühr berechnet sich nach der Länge des Wohnmobils (1,50 Euro pro Meter). Das Leeren der Chemie-Toilette und die Abfallentsorgung kosten extra. Es gibt einen Brötchenservice, den wir aber nicht getestet haben.
Der Stellplatz ist ganzjährig nutzbar

Die Umgebung

Der Stellplatz liegt direkt am Mittellandkanal. Wer gerne Schiffe vorbeifahren sieht, wird Freude an dem Platz haben. Tagsüber sind die Schiffe teilweise laut, aber nachts haben sie uns gar nicht gestört. Der Yachthafen mit Restaurant, Biergarten und einem kleinem Kinderspielplatz bietet Vergnügen für Groß und Klein. Auf dem Spielplatz können die Kinder in einem Schiff spielen.

Es gibt einen Weg entlang des Kanals, der zum Spazieren und Radfahren einlädt. Wir haben hier ausgiebige Spaziergänge gemacht und unsere Kleine ist mit dem Laufrad gefahren. Allerdings sollte man hier aufpassen, da der Kanal nicht gesichert ist. Der Ort Minden ist mit dem Fahrrad erreichbar.
Wir haben von dem Stellplatz aus die Bali Therme in Bad Oeynhausen besucht.

Unser Fazit

Uns hat der Stellplatz gut gefallen. Die Stellplatzgebühr und Zusatzkosten sind nicht gering, aber wir würden dennoch wiederkommen.

Habt Ihr den Wohnmobil-Stellplatz am Hahler Hafen schon einmal besucht? Wie waren Eure Erfahrungen? Hinterlasst gerne einen Kommentar.

Adresse

Am Hahler Hafen 22
32423 Minden

Wohnmobil-Stellplatz am Hahler Hafen mit Kanalblick
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