Wann sind wir endlich da? Fahrten mit kleinen Kindern im Wohnmobil

Entspannte Fahrten im Wohnmobil mit einem Baby?

Wann sind wir endlich da? fragen unsere Kinder bisher noch nicht, aber die Fahrtstrecken haben sich bei uns erheblich verkürzt, seitdem wir Eltern sind. Als unsere ältere Tochter geboren wurde, dachten wir noch, wir könnten nun ganz wunderbare Fahrten mit ihr machen. Wir fahren, das Baby schläft friedlich während der Fahrt – so unsere Vorstellung. Die Realität sah anders aus.
Bei den ersten Fahrten schrie sie fast ununterbrochen, so dass schon Fahrten von einer Stunde bei uns an die Substanz gingen. Die erste längere Fahrt haben wir frühzeitig abgebrochen, weil es einfach nicht ging. Danach haben wir uns pro Tag normalerweise nicht mehr mehr als zwei Stunden Fahrzeit vorgenommen. Fahrten mit kleinen Kindern im Wohnmobil hatten wir uns anders vorgestellt.

Verbesserungen nach den ersten Monaten

Im Laufe der Zeit wurde es besser und sie schlief meist eine, wenn wir Glück hatten auch mal zwei Stunden während der Fahrt. Sobald sie wach war, wurde es aber anstrengend, weil sie dann nur zufrieden blieb, solange ich sie die komplette restliche Fahrt hindurch bespaßte. So saß ich da, telefonierte wild mit der Fernbedienung unseres Fernsehers, hatte ein Kissen auf dem Kopf, was mir ständig tollpatschig runterfiel, spielte „guck-guck da“, ließ Puppen tanzen, etc.

Auch Nachtfahrten haben damals nicht funktioniert. Während unsere ältere Tochter tagsüber irgendwann gut einschlief, funktionierte das am Abend nicht. Wenn ihre innere Uhr ihr sagte, dass es Schlafenszeit ist, schlief sie im Auto nicht mehr ein und schrie so lange, bis wir die Fahrt beendeten und sie bei uns im Bett schlafen konnte.

Wechsel von der Babyschale in den Kindersitz

Als sie von der Babyschale in einen Kindersitz wechselte und ihre Umgebung dadurch besser sehen konnte, wurden Fahrten im wachen Zustand besser, dafür schlief sie aber schlechter. Wir hatten den Kindersitz immer auf der Rückbank, wo er durch die gerade Sitzlehne nicht in eine schlaffreundliche Position gebracht werden konnte. Ihr Kopf hing dann oft im Schlaf sehr schief und sie schlief dadurch nur sehr kurz. Wir versuchten es mit einem Nackenhörnchen, mit einem speziellen Gurt, der den Kopf oben halten sollte, mit einem kleinen Kissen unter ihrem Kinn – alles half nur bedingt.

Schlafzeiten planen

Als der Schlaf im Kindersitz besser wurde, kam sie schnell in das Alter, in dem man nicht mehr will, dass das Kind tagsüber zu viel schläft, weil es dann am Abend noch zu fit ist und länger rumtoben will als seine Eltern. Hier sind wir jetzt noch. Aktuell schläft sie meist auf längeren Fahrten ein und wir versuchen daher möglichst am Vormittag oder spätestens Mittag zu fahren und experimentieren auch mit Fahrten am Abend zur Schlafenszeit, was mittlerweile funktioniert. Fahren am Abend wird gerade zu unserem Favorit. Es klappt nur nicht immer ein nahtloser Übergang vom Kindersitz ins Bett. Wir ziehen ihr zwar schon vor Fahrtantritt einen Schlafanzug an und putzen ihre Zähne, aber beim Umbetten wird sie manchmal wach.

Fahrten mit zwei kleinen Kindern im Wohnmobil

Bei unserer Kleinen gestaltet sich das Autofahren zum Glück bisher entspannt. Sie hat von Anfang an bis auf ein bis zwei Ausnahmen nicht im Auto geschrien und schläft dort gut. So haben wir aktuell oft zwei friedlich schlafenden Kinder während der Fahrt. Fahrten mit kleinen Kindern im Wohnmobil können also doch entspannt sein 🙂

Bisher nutzen wir für die Kleine noch die Babyschale, werden aber wohl in den nächsten ein bis zwei Monaten auf einen Kindersitz umsteigen. Unsere Kinder können im Wohnmobil nicht wie im Auto nebeneinender sitzen. Hierzu findet Ihr mehr in diesem Blog-Beitrag.

Wie sind Eure Erfahrungen bezüglich Fahrten mit kleinen Kindern im Wohnmobil?

Wohnmobilreisen mit Kindern

Stauraum, Stauraum und nochmal Stauraum

Unser Stauraum Bedarf

Mit zwei Kindern stieg unser Stauraum-Bedarf im Wohnmobil nicht etwa um das Doppelte, sondern er vervielfältigte sich. Das Verstauen der Kinderkleidung war und ist bei uns unter anderem ein großes Thema. Auch wenn wir zwischendurch mal Waschen, brauchen die Kinder doch teilweise enorm viele Kleidungsstücke.

Aktuell stehen wir zum Beispiel auf einem Campingplatz mit Spielplatz direkt vor dem Wohnmobil. Die Große verbringt bei jedem Wetter die meiste Zeit des Tages vor der Tür, was aber zur Folge hat, dass wir sie manchmal zweimal täglich umziehen müssen. Kind frisch angezogen, Matschpfütze entdeckt und schon ist alles wieder dreckig… Wenn man dann auch noch warmes und kaltes Wetter einkalkulieren muss, kommt einiges an Kleidung zusammen. Zusätzlich benötigt man mit Kindern auch noch einiges an Stauraum im Wohnmobil für Spielzeug.

Unsere Lösung für mehr Stauraum im Wohnmobil

Wir haben uns nun entschieden, dass Kleidung für drei bis vier Tage oben in die Hängeschränke über dem Bett kommt. Hier hat man sie immer direkt zur Hand, wenn ein schnelles Umziehen nötig ist.
Die restliche Kinderkleidung bringen wir in durchsichtigen Plastikboxen mit Deckel unter. Diese verstauen wir in einem Regal, das mein Mann unter dem Bett gebaut hat, wo eigentlich nur eine Ablagefläche und eine kurze Kleiderstange waren.

Die Kleiderstange hat er abmontiert und ein Regal gebaut, was exakt an die Größe des Schrankes und die Höhe der Kisten angepasst ist. Damit das Regal nicht zu schwer wird, ist es aus zehn Millimeter dickem Pappelsperrholz gebaut. An der Vorderseite der Regalböden sind Aluleisten angebracht, die zwei Millimeter über das Brett hinausschauen, damit die Kisten während der Fahrt nicht rausrutschen können.

In Summe bekommen wir in dem Regal acht Kisten in unterschiedlichen Größen unter. Angenehm an den Kisten ist auch, dass wir sie zum Packen einfach mit nach Hause nehmen können und dann fertig bestückt später im Wohnmobil verstauen. Neben Kleidung nutzen wir diesen Stauraum für eine Spielzeugkiste, unsere Reiseapotheke, Sportutensilien und andere Dinge, die wir benötigen.
Ein toller Stauraum!

Wie bringt Ihr Eure Sachen im Wohnmobil unter? Habt Ihr gute Tipps? Reicht Euch der Stauraum im Wohnmobil?

Stauraum optimieren

Schuhe soweit das Auge reicht

Schuh-Chaos im Wohnmobil

Seitdem wir zu dritt unterwegs sind und die ersten Kinderschuhe zusätzlich zu unseren mitreisen, wurde uns der Eingangsbereich des Wohnmobils schnell zu voll. Schon ein paar Schuhe meines Mannes alleine – Schuhgröße 47 – nehmen fast den kompletten Boden im Eingangsbereich ein. Normalerweise stehen bei uns aber mindestens vier Paar Schuhe an der Tür. Das ständige Übereinanderstapeln von Schuhen gefiel uns nicht, also musste eine Lösung für die Schuhaufbewahrung her.

Wir haben im Wohnmobil eine Schublade für Schuhe, in der Schuhe untergebracht werden, die wir nicht täglich nutzen. Außerdem nutzen wir ein Fach, was von außen zugänglich ist, um dort dreckige Schuhe und Gummistiefel zu verstauen. Damit kommen wir gut zurecht. Aber die Schuhe, die wir aktuell im Einsatz haben, beim Betreten des Wohnmobils aber ausziehen, blieben uns ein Dorn im Auge. Wir dachten uns, es muss doch eine bessere Lösung für die Schuh-Unterbringung im Wohnmobil geben.

Neue Ordnung für unsere Schuhe im Wohnmobil

Wir haben eine Lösung gefunden, die für uns gut funktioniert. Mit seinem 3D-Drucker hat mein Mann uns Schuhaufhängungen gedruckt, die er an der Wand neben der Tür angebracht hat. Wir wollten keine Löcher in die Wand bohren, also sind sie reversibel befestigt. Mithilfe von PowerStrips sind sie unsichtbar aufgehängt. Wenn wir mal etwas sehr breites durch die Tür transportieren müssen, lassen sich die Aufhängungen ganz leicht abnehmen.

Hier haben jetzt fünf Paar Schuhe Platz und der Boden im Eingangsbereich ist wieder frei 🙂

Schuh-Halterung Wohnmobil
3D-gedruckte Schuhhalterung fürs Wohnmobil

Update: Wir haben unsere Schuhhalterungen optimiert 🙂 Hier geht es zum Artikel darüber, was wir verbessert haben.

Wenn Ihr Euch für mehr 3D-gedruckte Helfer fürs Wohnmobil interessiert, schaut gerne mal in diesem Beitrag vorbei. Hier stellen wir Euch einiges vor, was wir gedruckt haben, um unser Wohnmobil zu optimieren.

Wie handhabt Ihr die Schuhaufbewahrung? Habt Ihr eine gute Lösung für die Schuh-Unterbringung im Wohnmobil gefunden? Lasst es uns gerne wissen.

Schuhunterbringung im Wohnmobil

Spielzeug-Chaos im Wohnmobil

Spielzeug wohin man schaut

Eine normale Situation im Wohnmobil. Ich möchte eine Schublade aufmachen, muss aber vorher erst das davor liegende Spielzeug mitsamt unserer kleinen Tochter wegschieben, damit sie aufgeht. Dann das gleiche Spiel beim Öffnen einer weiteren Schublade. Beim Gang zur Toilette wird es noch mehr. Alle Spiele aus dem Bereich der Türe entfernen, Tür auf, ins Bad, beim Verlassen krabbelt ein Kind vor der Tür und die Tür geht nicht mehr auf… Spielzeug-Chaos im Wohnmobil.

Als unsere große Tochter in das Alter kam, in dem sie begann mit Spielzeug zu spielen, kam uns unser Wohnmobil sehr schnell total eng vor. Der komplette Boden war ständig mit Spielzeug überhäuft. Aus Erfahrung kann ich sagen, barfuss oder mit Socken auf Spielzeug zu treten, kann auch ganz schön weh tun. Und natürlich bleibt es auch nicht beim Spielzeug, was umher fliegt. Es wurden auch gerne all unsere Schubladen ausgeräumt, Ablagefächer geleert, Kleidung verteilt.

Die Dusche als Spielort

Als unsere zweite Tochter noch nicht geboren war, hat es eine zeitlang ganz gut funktioniert, dass unsere Große regelmäßig in der Wohnmobil-Dusche gespielt hat. Nicht gerade ein Ort, den man sich als Spielzimmer vorstellt, aber ihr hat es sehr gut gefallen. Unsere Dusche hat eine Stufe, auf der sie gerne saß und gespielt hat. Natürlich blieb es aber trotzdem nicht aus, dass sich regelmäßig das Spielzeug auch auf das ganze restliche Wohnmobil verteilt hat. Als unsere zweite Tochter hinzu kam, wurde es nicht besser 😉

Ausgelagerte Spielzone

Mit zwei Kindern war die Dusche als Spielort plötzlich gar nicht mehr gefragt. Alles lag wieder verstreut im Flur. Unsere bisher beste Lösung, um dem Spielzeug-Chaos im Wohnmobil Herr zu werden, ist die Nutzung des Hubbettes als Spielzone. Der Fußboden bleibt dann frei. Die Kinder spielen gerne dort und dadurch, dass sie erhöht spielen, haben sie einen guten Überblick. Das erhöht auch die Zufriedenheit. Wenn die Kleine auf dem Hubbett spielt, sichern wir es mit unserem Netz (siehe Artikel zum sicheren Schlaf).

Kind beim Spiel

Wenn wir keine Möglichkeit haben das Hubbett runter zu lassen, zum Beispiel wenn wir nur eine längere Pause an einem Rastplatz machen, lassen wir unsere Große manchmal auch auf unserem “normalen” Bett spielen. Das machen wir aber nur in Ausnahmefällen, da hier zum einen unser ganzes Bettzeug liegt, zum anderen das Bett nicht gesichert werden kann und somit ihre kleine Schwester dort nicht mitspielen kann.

In Zukunft wollen wir, wenn wir länger an einem Ort stehen, immer ein Vorzelt aufbauen, um das Spielen mehr vor das Wohnmobil zu verlagern.

Kinder-Spielzeug im Wohnmobil

Offene Wohnmobiltür für Krabbelkind sichern

Unser Problem beim ersten Kind

Steht man bei schönem Wetter mit dem Wohnmobil auf einem Campingplatz oder Stellplatz, lässt man die Wohnmobiltür gerne geöffnet, um frische Luft ins Wohnmobil zu bekommen, besser rausschauen zu können und für das richtig Camping-Feeling. Als unsere Große noch im Krabbelalter war, hielten wir das Wohnmobil jedoch oft geschlossen, damit sie nicht durch die Tür rausfallen konnte. Das hat funktioniert, war aber nicht sehr schön. Draußen schönster Sonnenschein und wir eingeschlossen innen.
Hatten wir die Tür offen, musste immer einer die Kleine im Blick behalten und von der Tür fernhalten, was nicht sehr entspannend war. Auf die Idee, die Wohnmobiltür für unser Krabbelkind zu sichern, sind wir damals nicht gekommen.

Unsere Lösung beim zweiten Kind – Sicherung der Wohnmobiltür für das Krabbelkind

Diesmal, bei Kind Nummer zwei, sind wir klüger. Wir dachten uns, es muss doch möglich sein die offene Wohnmobiltür für ein Krabbelkind zu sichern. Wir haben nun ein Brett, das genau in die Tür passt und dort so befestigt ist, dass die Kleine nicht rausfallen kann. Es ist so angebracht, dass sie sich daran hochziehen und daran stehen kann, ohne dass es kippt. So kann sie rausgucken und wir müssen uns keine Sorgen machen. Ihr scheint es zu gefallen und sie steht häufig daran und schaut sich die Aktivitäten auf dem Camping- oder Stellplatz an.
Das Brett hat auch den schönen Nebeneffekt, dass uns kein Spielzeug mehr durch die Tür nach draußen fällt. Es sei denn die Kleine findet es lustig, es nach draußen zu werfen…

Technische Umsetzung

Das Brett um unsere Wohnmobiltür für unser Krabbelkind zu sichern ist ein einfaches Brett aus dem Baumarkt, das wir uns haben zuschneiden lassen. Gesichert ist es mit einer 3D-gedruckten Klemmvorrichtung, die mein Mann entworfen hat (mehr Anregungen zum Thema 3D-Druck fürs Wohnmobil findet Ihr hier). Wenn wir das Brett nicht benötigen, lässt es sich einfach nach oben rausziehen. Während der Fahrt kommt es neben den Beifahrersitz und nimmt dort kaum Platz weg.
Eine einfache und preiswerte Lösung, die unsere Reisen für uns aktuell viel angenehmer macht.

Kindersicherung an der Wohnmobiltür
3D-gedruckte Klemmvorrichtung für das Brett an der Wohnmobiltür

Update: Türsicherung für ein laufendes Kind

Mittlerweile läuft unsere Kleine seit mehr als einem halben Jahr. Trotzdem nutzen wir unser Brett zur Türsicherung noch sehr gerne. Wir machen uns keine Sorgen mehr, dass die Kleine durch die offene Tür hinunterfallen könnte. Dafür kann sie aber schon alleine rein- und rausklettern und ist schnell weg, wenn die Tür offen steht und man sie nicht im Auge hat. Dank des Brettes können wir die Tür weiterhin auf Camping- oder Stellplätzen unbesorgt offen lassen.

Türsicherung mit Brett
Guter Blick nach draußen

Kennt Ihr das Problem, wie man die Wohnmobiltür für ein Krabbekind sichert? Wie habt Ihr es gelöst? Wie seid Ihr mit dem Thema Krabbelkind und offene Wohnmobiltür umgegangen?

Krabbelkind und offene Wohnmobiltür

Sicherer Schlaf für Kinder im Wohnmobil

Wie schläft ein Baby im Wohnmobil?

Wir sind schon länger begeisterte Wohnmobil-Fahrer, aber als unsere ältere Tochter vor drei Jahren geboren wurde, machten wir uns erstmals Gedanken darüber, wie wir das Wohnmobil kindertauglich umgestalten können. Anfangs bewegte uns vor allem die Frage, wie sie sicher im doch sehr hohen Bett schlafen kann. Wir haben ein Heckbett hinten über der Garage und zusätzlich ein Hubbett, was man von der Decke über dem Fahrerhaus herablassen kann, aber beides ist hoch und nicht sicher für ein Baby oder Kleinkind. Ein sicherer Schlaf auch im Wohnmobil war uns sehr wichtig.

Unsere Lösung

Als sie noch sehr klein war, legten wir einfach ein Stillkissen um unsere Tochter. Das wurde uns zu unsicher, als sie größer wurde und zu krabbeln begann. Außerdem begann sie sich im Schlaf mehr und mehr zu bewegen. Wir entschieden uns daher damals dafür unser Hubbett mit einem rund fünfzig Zentimeter hohen Netz zu sichern, das unter der Matratze befestigt ist und an den Seiten eingehakt wird. Es handelt sich um ein sogenanntes Kindergarten-Schutznetz. Das hat sich als sehr praktisch erwiesen. Wie die meisten Rausfallschutz-Lösungen für zu Hause ist es nicht dafür geeignet, dass ein Kind sich daran hochstellt und am Netz rumtobt, aber für eine Sicherung im Schlaf ist es perfekt.

Befestigung des Schutznetzes an den Seiten
Befestigung des Schutznetzes an den Seiten

Als unsere Tochter mit etwa zwei Jahren ein Gefühl für die Höhe und die Gefahr eines Absturzes aus dem Bett entwickelt hatte, haben wir angefangen mit ihr wieder im Heckbett über der Garage zu schlafen. Wir haben dort zwei Einzelbetten, die sich mit einem Zwischenpolster zu einer großen Liegefläche umbauen lassen. Rechts, links und oben ist das Bett durch die Wohnmobil-Wände begrenzt und auch an den Fußenden gibt es teilweise noch eine Wand. Unser Tochter bewegte sich zwar noch viel im Schlaf, lag aber nicht mehr plötzlich am Fußende oder ähnliches. Trotzdem legten wir sicherheitshalber immer ein Stillkissen vor den Ausstieg.

Sicherer Schlaf im Wohnmobil beim zweiten Kind

Als unsere zweite Tochter geboren wurde, haben wir weiterhin im Heckbett geschlafen, liegen dort zu viert aber so eng, dass wir in der Nacht mitbekommen, wenn ein Kind Richtung Ausstieg wandert. Ich liege normalerweise auch so, dass die Kleine durch mich vorm Rausfallen geschützt ist. Bisher funktioniert das gut. Sollte die Kleine anfangen, sich mehr im Schlaf zu bewegen und öfter nach unten wandern, werde ich wohl mit ihr oder mit beiden Kindern ins gesicherte Hubbett umziehen.

Mehr Sicherheit mit einem Babyphone

Wenn wir am Abend nach dem Einschlafen der Kinder noch zusammensitzen wollen, haben wir neuerdings angefangen ein Babyphone mit Videofunktion einzusetzen, um sehen zu können, ob die Kleine wach wird und in Richtung Ausstieg krabbelt. Ein bisschen Baby-Kino. Da wir häufig auf Stellplätzen ohne Strom stehen und auch kein Kabel rumliegen haben wollen, betreiben wir die Kamera des Babyphones einfach mit einer Powerbank, was sehr praktisch ist und uns auch ermöglicht, die Kamera immer genau da zu platzieren, wo wir die Kinder am besten sehen können.

Wie sorgt Ihr für einen sicheren Schlaf im Wohnmobil für Eure Kinder? Habt Ihr das Bett gesichert?

Sicherer Schlaf für Kinder im Wohnmobil
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