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Wohnmobil besser als Hotel?

Ist das Übernachten im Wohnmobil besser als im Hotel? Heute möchten wir Euch erzählen, warum wir so gerne mit dem Wohnmobil reisen und was für uns Wohnmobilreisen attraktiver macht als Übernachtungen im Hotel.

Grundausstattung immer dabei

Ein wichtiger Aspekt ist für uns, dass wir eine gewisse Grundausstattung im Wohnmobil immer dabei haben. Manches wird einem im Hotel natürlich auch gestellt, aber beispielsweise eine Spielkiste für die Kinder, Hygieneartikel, Kinder-Schlafsäcke oder ein Stillkissen als Rausfallschutz im Bett sind Dinge, die wir sonst extra einpacken müssten.

Vertrautheit für die Kinder

Unseren Kindern ist das Wohnmobil vertraut und sie müssen sich nicht so umstellen, wie sie es bei Hotelübernachtungen tun müssten. Besonders die gewohnte Schlafumgebung macht für uns das Reisen angenehmer. Wir müssen nicht erst prüfen, wie wir ein Hotelbett rausfallsicher machen können und das Einschlafen klappt meist genau so schnell (oder auch langsam) wie zu Hause.

Selbstversorgung

Wir genießen es sehr, uns im Wohnmobil selbst versorgen zu können. Da ein paar von uns Nahrungsunverträglichkeiten haben, ist es leichter, selbst kochen zu können. Außerdem entspricht unsere Ernährung auch nicht dem Standard, der in den meisten Hotels geboten wird.

Urlaub bereits ab der Abfahrt

Für uns beginnt der Urlaub im Wohnmobil direkt nach der Abfahrt. Viele Wohnmobilisten kennen das Phänomen, kaum ist man eingestiegen und hat die ersten Kilometer hinter sich gebracht, da ist schon das Urlaubs-Feeling voll da und man schaltet um auf Urlaubsmodus.

Übernachtungen auf dem Weg zum Ziel

Da wir mit dem Wohnmobil sehr flexibel sind, gucken wir bei längeren Fahrten oft spontan, wie weit wir an einem Tag fahren können und legen dann Zwischen-Übernachtungen ein, wenn sie gebraucht werden. Oft können wir vorab gar nicht absehen, ob es entspannt möglich ist vier Stunden zu fahren, oder vielleicht auch nur mal zwei.

Große Dinge mitnehmen

Mit dem Wohnmobil können wir viel größere Dinge mit in den Urlaub nehmen, als es mit dem Auto möglich wäre. So haben wir bei längeren Reisen normalerweise immer unsere Fahrräder und einen Fahrradanhänger dabei, außerdem in letzter Zeit auch noch ein Kinderfahrrad und ein Laufrad.

Übernachtung an schönen Flecken

Mit dem Wohnmobil ist man meist viel näher an der Natur oder an schönen Landschaften. So standen wir in Frankreich schon auf einem Strand direkt am Meer, in Italien mitten in einem wunderschönen Pinienwald oder schon häufig sehr nah an Flüssen, wo wir den Schiffen zuschauen konnten.

Urlaub der Sonne hinterher

Mit dem Wohnmobil sind wir so flexibel, dass wir die Reiseplanung je nach Wetter auch mal spontan ändern. Ist uns das Wetter zu schlecht und auch länger schlecht gemeldet, prüfen wir oft, ob es in anderen Regionen besser ist und ändern dann entsprechend unsere Reiseroute.

Anderes Packen

Last but not least, liebe ich es unser Wohnmobil peu à peu packen zu können. Gerade wenn absehbar ist, dass am Abreisetag nicht viel Zeit sein wird, fange ich häufig schon sehr frühzeitig damit an, nach und nach Dinge ins Wohnmobil zu bringen. Somit ist ein viel entspannteres Packen möglich. Hier erfahrt Ihr mehr dazu, wie wir packen und auch unsere Packliste ist online.

Fazit: Wohnmobil besser als Hotel?

Für uns kommen wir aktuell zu dem Ergebnis, dass Wohnmobilreisen für uns die bessere Wahl sind als Reisen mit Hotelübernachtungen. Vielleicht kommen auch mal Zeiten, wo ich mich darauf freue, keine Betten im Wohnmobil beziehen zu müssen oder selbst zu kochen, aber derzeit ist das Wohnmobil für uns der absolute Favorit.

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Ein Wohnmobil-Blog in Corona-Zeiten – Fortsetzung

Fast drei Monate ist es her, seit ich meinen Beitrag “Ein Wohnmobil-Blog in Corona-Zeiten” geschrieben habe. Damals waren wir im Teil-Lockdown und ich hatte die Hoffnung, dass die Einschränkungen bald gelockert werden und wir wieder reisen können. Einige Wochen später sieht es nun leider überhaupt nicht besser aus. Wir haben seit langem einen richtigen Lockdown. Es ist noch kein Ende in Sicht, obwohl der Frühling naht. Aktuell ist gerade schon wieder eines der Kinder in Quarantäne. Unsere dritte Quarantäne in den letzten Monaten.

Für mich wird es immer schwieriger meinen Blog weiter zu schreiben. Wie schreibt man einen Wohnmobil-Blog in Corona-Zeiten? Es gibt keine neuen Reisen, über die ich berichten kann. Es gibt zwar noch einige Stellplätze, die ich gerne vorstellen würde, ich habe aber keine Fotos von ihnen. Damals als wir die Stellplätze besucht haben, hatte ich meinen Blog noch nicht begonnen. Der Plan war ja eigentlich, dass wir viel umher reisen und ich dann brandaktuell von den Stellplätzen berichten kann, die wir besucht haben.

Gerade jetzt wo das Wetter schöner wird, können wir es kaum noch erwarten, endlich wieder losfahren zu können. Es müssen ja keine Auslandsreisen sein (auch wenn das natürlich sehr schön wäre), aber wenn wir wenigstens wieder innerhalb Deutschlands herumreisen könnten. Unsere ältere Tochter kennt Wohnmobilreisen ja schon länger, aber die Kleine muss sich vermutlich erst nochmal neu daran gewöhnen, nach der langen Pause. Ich habe so Sehnsucht nach unserem Wohnmobil, dass ich schon überlegt habe, einfach mal einen Wohnmobiltag einzulegen, an dem wir Zeit im Wohnmobil verbringen, dort gemütlich essen, das alles aber ohne mit dem Wohnmobil zu fahren.

Wir scharren auf jeden Fall schon mit den Hufen und werden wohl gleich losfahren, wenn es wieder möglich ist. Vermutlich keine langen Fahrten, aber schon kleinere Wochenendausflüge in der näheren Umgebung wären eine super Abwechslung. Mal wieder die Familie besuchen, zu einem nahe gelegenen Tierpark fahren, einfach mal aus dem Haus rauskommen in die Natur.

Wie steht es also aktuell um meinen Wohnmobil-Blog in dieser Corona-Zeit? Ich bleibe optimistisch, werde weiterhin wöchentlich einen Beitrag posten und kann Euch hoffentlich möglichst bald wieder auf unsere Reisen mitnehmen und Euch neue Anregungen für Eure Wohnmobilreisen mit Kindern geben. Wir freuen uns schon sehr darauf!

Wie geht es Euch damit nicht reisen zu können? Plant Ihr schon Eure nächsten Reisen? Oder wartet Ihr lieber erst mal noch ab?

Blog und Corona

Wann sind wir endlich da? Fahrten mit kleinen Kindern im Wohnmobil

Entspannte Fahrten im Wohnmobil mit einem Baby?

Wann sind wir endlich da? fragen unsere Kinder bisher noch nicht, aber die Fahrtstrecken haben sich bei uns erheblich verkürzt, seitdem wir Eltern sind. Als unsere ältere Tochter geboren wurde, dachten wir noch, wir könnten nun ganz wunderbare Fahrten mit ihr machen. Wir fahren, das Baby schläft friedlich während der Fahrt – so unsere Vorstellung. Die Realität sah anders aus.
Bei den ersten Fahrten schrie sie fast ununterbrochen, so dass schon Fahrten von einer Stunde bei uns an die Substanz gingen. Die erste längere Fahrt haben wir frühzeitig abgebrochen, weil es einfach nicht ging. Danach haben wir uns pro Tag normalerweise nicht mehr mehr als zwei Stunden Fahrzeit vorgenommen. Fahrten mit kleinen Kindern im Wohnmobil hatten wir uns anders vorgestellt.

Verbesserungen nach den ersten Monaten

Im Laufe der Zeit wurde es besser und sie schlief meist eine, wenn wir Glück hatten auch mal zwei Stunden während der Fahrt. Sobald sie wach war, wurde es aber anstrengend, weil sie dann nur zufrieden blieb, solange ich sie die komplette restliche Fahrt hindurch bespaßte. So saß ich da, telefonierte wild mit der Fernbedienung unseres Fernsehers, hatte ein Kissen auf dem Kopf, was mir ständig tollpatschig runterfiel, spielte „guck-guck da“, ließ Puppen tanzen, etc.

Auch Nachtfahrten haben damals nicht funktioniert. Während unsere ältere Tochter tagsüber irgendwann gut einschlief, funktionierte das am Abend nicht. Wenn ihre innere Uhr ihr sagte, dass es Schlafenszeit ist, schlief sie im Auto nicht mehr ein und schrie so lange, bis wir die Fahrt beendeten und sie bei uns im Bett schlafen konnte.

Wechsel von der Babyschale in den Kindersitz

Als sie von der Babyschale in einen Kindersitz wechselte und ihre Umgebung dadurch besser sehen konnte, wurden Fahrten im wachen Zustand besser, dafür schlief sie aber schlechter. Wir hatten den Kindersitz immer auf der Rückbank, wo er durch die gerade Sitzlehne nicht in eine schlaffreundliche Position gebracht werden konnte. Ihr Kopf hing dann oft im Schlaf sehr schief und sie schlief dadurch nur sehr kurz. Wir versuchten es mit einem Nackenhörnchen, mit einem speziellen Gurt, der den Kopf oben halten sollte, mit einem kleinen Kissen unter ihrem Kinn – alles half nur bedingt.

Schlafzeiten planen

Als der Schlaf im Kindersitz besser wurde, kam sie schnell in das Alter, in dem man nicht mehr will, dass das Kind tagsüber zu viel schläft, weil es dann am Abend noch zu fit ist und länger rumtoben will als seine Eltern. Hier sind wir jetzt noch. Aktuell schläft sie meist auf längeren Fahrten ein und wir versuchen daher möglichst am Vormittag oder spätestens Mittag zu fahren und experimentieren auch mit Fahrten am Abend zur Schlafenszeit, was mittlerweile funktioniert. Fahren am Abend wird gerade zu unserem Favorit. Es klappt nur nicht immer ein nahtloser Übergang vom Kindersitz ins Bett. Wir ziehen ihr zwar schon vor Fahrtantritt einen Schlafanzug an und putzen ihre Zähne, aber beim Umbetten wird sie manchmal wach.

Fahrten mit zwei kleinen Kindern im Wohnmobil

Bei unserer Kleinen gestaltet sich das Autofahren zum Glück bisher entspannt. Sie hat von Anfang an bis auf ein bis zwei Ausnahmen nicht im Auto geschrien und schläft dort gut. So haben wir aktuell oft zwei friedlich schlafenden Kinder während der Fahrt. Fahrten mit kleinen Kindern im Wohnmobil können also doch entspannt sein 🙂

Bisher nutzen wir für die Kleine noch die Babyschale, werden aber wohl in den nächsten ein bis zwei Monaten auf einen Kindersitz umsteigen. Unsere Kinder können im Wohnmobil nicht wie im Auto nebeneinender sitzen. Hierzu findet Ihr mehr in diesem Blog-Beitrag.

Wie sind Eure Erfahrungen bezüglich Fahrten mit kleinen Kindern im Wohnmobil?

Wohnmobilreisen mit Kindern